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"Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" bei 3sat: Wiederholung der Reportage im TV und online

Wann und wo Sie die Wiederholung der Reportage "Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" vom Freitag (05.08.2022) schauen können, ob im Fernsehen oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.

Am Freitag (05.08.2022) lief um 10:50 Uhr "Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" im Fernsehen.
Sie haben die Sendung bei 3sat nicht schauen können, möchten "Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" aber definitiv noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die 3sat-Mediathek. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei 3sat vorerst nicht geben.

"Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" im TV: Darum geht es in der Reportage

Acht Franken pro Tag, Arbeitsverbot, Polizeikontrollen - das ist das Leben von abgewiesenen Asylsuchenden in der Schweiz. Das Leben in der sogenannten Nothilfe ist gleichzusetzen mit einem Alltag am Existenzminimum am Rande unserer Gesellschaft. Was macht das mit den Betroffenen? Balz Oertli will wissen, wie sich das Leben in Nothilfe anfühlt und reist dafür quer durch die Schweiz. In Langenthal trifft der Reporter auf Saeed. Der gebürtige Iraner lebt seit acht Jahren in der Schweiz. Seitdem das Asylgesuch seiner Eltern abgelehnt wurde, lebt die Familie in "regulärer Illegalität". Saeed zeigt auf, wie schwierig es ist, mit acht Franken pro Tag durchzukommen, und was es heißt, mit einer fünfköpfigen Familie in einem Nothilfezentrum zu leben. "Ihr Ziel ist es, uns mittels widriger Lebensbedingungen aus der Schweiz zu vertreiben." In der Zürcher Nothilfe trifft Balz auf verschiedene Familien, die von der Nothilfe leben. Gedacht ist die Nothilfe eigentlich als kurze Überbrückung nach dem negativem Asylentscheid, doch viele hier leben monate- oder gar jahrelang in prekären Umständen. Sie berichten von Angst und Hunger. Das Geld reiche kaum aus, um die Kinder zu ernähren. Außerdem würden ihnen Bussen, gar Gefängnis drohen, weil sie sich illegal in der Schweiz aufhalten. Hoch oben im bündnerischen Valzeina, abgeschnitten von der Zivilisation, liegt das Nothilfezentrum Flüeli. Statt Geld bekommen die abgewiesenen Asylsuchenden hier eine wöchentliche Essensration. Auch sonst, so der Eindruck des Reporters, ist ein Leben dort oben nicht einfach. Alizade Ezatullah will trotzdem bleiben. Alles sei besser als Krieg. Obwohl es ihm schwerfalle, auf Hilfe angewiesen zu sein. "Ich würde gerne arbeiten dürfen, um mein Leben selbst in die Hand zu nehmen." (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Endstation Nothilfe - Abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Thema: Reportage

Bei: 3sat

Produktionsjahr: 2021

Länge: 35 Minuten

In HD: Ja



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