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Doku-Tipps heute am Samstag (13.08.2022) "Die Rückkehr des Eisvogels", "Gartenlust auf hanseatisch" und "Wildes Pantanal"

Für den heutigen Samstag haben wir Ihnen fünf mitreißende Dokumentationen herausgesucht, die im Free-TV laufen: Ab 13:15 Uhr stehen unter anderem eine Reportage, eine Naturdoku und eine Reportagereihe auf dem Programm. Das sind die Doku-Tipps des Tages.

Dokumentation: "Die Rückkehr des Eisvogels" (13:15 Uhr auf MDR)

Glück und Geduld braucht, wer einen Eisvogel beobachten will. Das Tier ist scheu und selten. Einst wurde es wegen seiner Federn stark bejagt und durch schmutziges Wasser und begradigte Flussläufe seines natürlichen Lebensraumes beraubt. Heute profitiert der kleine, streng geschützte Vogel von den vielfältigen Umweltschutzbemühungen in ganz Europa: Der Eisvogel kehrt zurück! An naturnahen Fluss- und Bachlandschaften mit klaren Gewässern, ausreichend Nahrung und vielen Gehölzen am Ufer fühlt sich der schillernde Vogel wohl.

Reportage: "Gartenlust auf hanseatisch" mit Karl Ploberger (15:00 Uhr auf 3sat)

Schauplatz der IGS, der Internationalen Gartenschau, war im Jahr 2013 Hamburg. Die Hafenstadt an der Alster hat aber nicht nur zu diesem Anlass gärtnerische Attraktionen zu bieten. In Hamburg selbst und im unmittelbaren Umfeld, in der viel besungenen Lüneburger Heide, liegt so manches grüne Paradies versteckt, in dem Karl Ploberger bei dieser Gartenreise zu Gast ist. Etwa im Arboretum Ellerhoop, das auf 17 Hektar einmalige Eindrücke bietet. Aber auch einige Privatgärten, die sich üblicherweise nie der breiten Öffentlichkeit zeigen, erkundet Moderator Karl Ploberger.

Naturdoku: "Wildes Pantanal" (16:00 Uhr auf 3sat)

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist eines der größten und artenreichsten Feuchtbiotope der Erde. An einem verborgenen Waldsee lassen sich fast alle Bewohner des Pantanals beobachten. Beobachtet werden Kaimane, Wasservögel und andere Tiere, wenn in der Trockenzeit alle anderen Gewässer austrocknen. Der Waldsee wird zu einer Oase, an der Tapire, Ameisenbären und auch Kuhherden der brasilianischen Cowboys Wasser und Abkühlung finden.

Reportagereihe: "GEO Reportage" (19:40 Uhr auf Arte)

Die größten Exemplare des Arapaima, in Brasilien Pirarucú genannt, sind bis zu drei Meter lang und 200 Kilogramm schwer; die Art hat viele Millionen Jahre Evolution weitgehend unverändert überdauert. In weiten Teilen Brasiliens ist der Fisch heute ausgestorben oder akut bedroht. Ganz anders in den Fanggründen der Gemeinde Itapuru. In den rund 300 Seen, gelegen im eine Million Hektar großen Naturschutzgebiet Piagaçu-Purus, tummeln sich circa 20.000 Exemplare. Zu verdanken ist das Irailton Bastos da Silva.

Dokumentation: "Das Geheimnis der Moore" (22:00 Uhr auf Arte)

Moore und Sumpfgebiete enthalten mehr Kohlenstoff als die gesamte übrige Bodenvegetation zusammengenommen. Beim Abschmelzen des Permafrosts werden Treibhausgase freigesetzt, welche die globale Erderwärmung beschleunigen. Erklärt wird, was passiert, wenn Kohlenstoff aus solchen Lebensräumen in die Atmosphäre entweicht, und wie das Potenzial der Natur genutzt werden kann, um den Klimawandel zu bremsen.



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