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"Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" bei MDR: Wiederholung der Dokumentation online und im TV

Am Donnerstag (18.08.2022) lief der Dokumentation "Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" im Fernsehen. Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.

Am Donnerstag (18.08.2022) wurde um 23:10 Uhr "Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" im Fernsehen übertragen.
Sie haben die Sendung bei MDR nicht sehen können, wollen "Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" aber unbedingt noch sehen? Schauen Sie doch mal in der MDR-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei MDR im linearen TV wird es in nächster Zeit leider nicht geben.

"Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Als Clemens Meyer 2006 mit dem Roman "Als wir träumten" debütierte, war die Presse voll des Lobes. "Selten gab es in der jungen deutschen Literatur ein Buch, das sich so kenntnisreich, so liebevoll mit Figuren vom sogenannten Rand der Gesellschaft beschäftigt hat", schrieb die Welt am Sonntag. Der 1977 in Halle geborene Meyer holte mit diesem und seinen weiteren Büchern eine gesellschaftliche Schicht ins öffentliche Bewusstsein, die in der deutschen Literatur kaum thematisiert wurde: Verlierer, Scheiternde, Orientierungslose, das "Milieu". Dass er damit den Rand der Gesellschaft beschreibe, hat Meyer, der bis heute im abgehängt wirkenden Leipziger Osten lebt, immer energisch zurückgewiesen. "Das ist doch keine Randgruppe, wir sind der Rand, wir Schriftsteller und Intellektuellen", so beschrieb er es 2006 in einem Fernseh-Beitrag. Clemens Meyer hat vieles, von dem er schreibt, selbst durchlebt. Als Wachmann, als Hartz-IV-Empfänger, als Verkäufer und, ja, auch als mit dem Gesetz in Konflikt-Gekommener hat er sich einen Fundus an Material zugelegt, der in der deutschen Literatur seinesgleichen sucht. Sein Schreiben macht daraus "Rhapsodien der Antihelden" (Nachtkritik), sein Ton ist melancholisch, melodisch, liebevoll und dennoch nicht verklärend. Im Frühjahr 2017 erschien Meyers Erzählungsband "Die stillen Trabanten", und aus Anlass seines 40. Geburtstages, am 17. August 2017, porträtierte der Film den Leipziger Schriftsteller im MDR-Fernsehen. Wir schauen darin zurück auf eine Jugend in Halle, wo er als Enkel des verstorbenen Künstlers Otto Möhwald aufwuchs, begleiten ihn auf einer Lesereise und kommen gemeinsam mit ihm immer wieder dahin zurück, wo er lebt und arbeitet - in den Leipziger Osten. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Träumen und kämpfen - Der Schriftsteller Clemens Meyer" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: MDR

Produktionsjahr: 2017

Länge: 30 Minuten

In HD: Ja



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