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"München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" bei ZDF im Livestream und TV: Hier sehen Sie die Dokumentation

Wann und wo Sie heute, am 25.08.2022, die Dokumentation "München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" im Fernsehen sehen können, erfahren Sie hier. Weiterhin verraten wir Ihnen alle Infos zum Live-Stream online und zu der Wiederholung in der Mediathek sowie die kommenden TV-Termine von "München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror".
"München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" gibt es heute, am 25.08.2022, im TV zu sehen.
Sie möchten die Sendung mit "Heitere Spiele, tödlicher Terror" auf gar keinen Fall verpassen? Dann sollten Sie pünktlich bei ZDF einschalten: Hier läuft "München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" um 00:45 Uhr. Für alle, die eher im Netz fernsehen: ZDF bietet online auch einen Livestream an.

"München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" heute im Livestream und TV: Darum geht es in "Heitere Spiele, tödlicher Terror"

Fröhlich, bunt und friedlich sollten sie werden - die Olympischen Sommerspiele 1972 in München. Doch dann ermordet ein palästinensisches Terrorkommando elf israelische Sportler. Die ersten Wettkampftage - ein einziger Freudentaumel. Dann der Schock: In den frühen Morgenstunden des 5. September betritt der Terror die Weltbühne und verändert den Blick auf die Spiele von München für immer. Rund 7000 Athleten aus über 120 Ländern und weltweit eine Milliarde Zuschauer an den TV-Geräten erleben am 26. August im neuen Münchner Olympiastadion eine Eröffnungsfeier voller Heiterkeit und Leichtigkeit. Das Konzept des Organisationskomitees um Willi Daume scheint aufzugehen - Deutschland will der Welt nach der dunklen Zeit des Nationalsozialismus ein anderes, neues Gesicht zeigen. Der dunkle Schatten der Nazivergangenheit sollte vertrieben werden. Zunächst laufen die Spiele wie geplant - bis zum 9. Wettkampftag, der in einer Katastrophe endet. Das palästinensische Terrorkommando "Schwarzer September" verschafft sich Zugang zum Quartier der israelischen Olympiamannschaft in der Connollystraße 31. Die Attentäter töten zwei Sportler und bringen neun weitere Athleten in ihre Gewalt. Ihre Forderung: die Freilassung von über 200 überwiegend arabischen Gefangenen in Israel. Sie drohen mit der Erschießung der Geiseln, falls dem nicht nachgekommen wird. Beim Versuch, die Sportler zu befreien, werden alle neun Israelis getötet. Was sagen, 50 Jahre später, die Angehörigen der Opfer? Was sagt der Deutsche, der den palästinensischen Terroristen geholfen hat? Was sagen die Sportlerinnen und Sportler? In seiner Dokumentation arbeitet Autor Kajo Fritz die Ereignisse von München mithilfe von Zeitzeugen auf, die jeweils ihren ganz persönlichen Blick auf das Geschehen mitbringen: Günther Jauch war damals 16 Jahre alt und klebte zu Hause vor dem ersten Farbfernseher der Familie, wollte keine Minute der Spiele verpassen. Jauch jubelte am Abend über Ulrike Meyfarths Goldsprung und war am nächsten Tag erschüttert von den Ereignissen im Olympiadorf. "Die heiteren Spiele waren damit natürlich Vergangenheit", sagt er. "Niemand hat mit so etwas gerechnet und das alles im Angesicht von Ultimaten, die innerhalb von wenigen Stunden zu erfüllen oder nicht zu erfüllen waren." Filmregisseur Stephan Kayser sollte im Auftrag des Bayerischen Innenministeriums eine Dokumentation über die Arbeit der Polizei bei den Olympischen Spielen drehen. Während des Terrorüberfalls im Olympischen Dorf fand er sich plötzlich inmitten des Geschehens wieder, drehte mit seinem Kameramann vom gegenüberliegenden Balkon. "Da trat dann ein Terrorist raus mit einer Waffe und zielte auf uns", erinnert er sich. Seine zum Teil unveröffentlichten Aufnahmen liefern authentische und dramatische Eindrücke vom Verlauf der Geiselnahme. Und seine eigenen Bilder erschüttern ihn noch heute: "Das nimmt mich stark mit." Heinz Dixius war als junger Polizist im Einsatz und mit dem Geschehen genauso überfordert wie die meisten seiner Kollegen. "Keiner war darauf vorbereitet. Das war ja alles nur eine Sportveranstaltung." Willi Voss, Mitglied des Kommandos "Schwarzer September", half den Terroristen bei der Vorbereitung. "Das war für mich eine Operation von Freunden, die mich aufgenommen hatten und zu denen ich gehörte." Für Ulrike Nasse-Meyfarth ist ihr überraschender Sieg im Hochsprung auch heute noch nur im Kontext des Anschlags zu sehen. Und Schwimmer Klaus Dockhorn, der für die DDR an den Start ging, sagt: "Es tut immer noch weh, darüber zu sprechen." Mit seiner Fotokamera dokumentierte er das Terror-Geschehen vom Nachbar-Balkon aus und zeigt seine Bilder erstmals öffentlich. Ankie Spitzer war die Frau von André Spitzer, dem Trainer der israelischen Fechtmannschaft, der zu den Toten von München gehört. Sie war zu Besuch bei ihren Eltern in Holland und musste am Fernsehbildschirm zusehen, wie ihr Mann stundenlang in den Händen der Geiselnehmer war.

"München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" am 25.08.2022: Wiederholung von "Heitere Spiele, tödlicher Terror" online in der ZDF-Mediathek ZDF und im TV

Für all diejenigen, die "München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" heute, am 25.08.2022 um 00:45 Uhr, nicht sehen können: Werfen Sie doch mal einen Blick in die ZDF-Mediathek. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. Eine Wiederholung im TV wird es bei ZDF vorerst nicht geben. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen.

"München '72 - Anschlag auf Olympia Heitere Spiele, tödlicher Terror" heute im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Datum: 25.08.2022 (Erstausstrahlung)

Bei: ZDF

Thema: "Dokumentation"

Produktionsjahr: 2022

Länge: 45 Minuten (Von 00:45 bis 01:30 Uhr)

In HD: Ja



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