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"Gleich und gerecht" bei ZDF: Wiederholung der Dokureihe online und im TV

Am Donnerstag (15.09.2022) lief der Dokureihe "Gleich und gerecht" im TV. Alle Infos zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV erfahren Sie hier.

Am Donnerstag (15.09.2022) wurde um 04:45 Uhr "Gleich und gerecht" im Fernsehen gezeigt.
Sie haben die Dokureihe im TV leider nicht sehen können und wollen die Folge 29 aus Staffel 5 ("Wie die Welt für alle passt") aber auf jeden Fall noch sehen? Hier könnte die ZDF-Mediathek nützlich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Bei ZDF im klassischen TV wird es vorerst leider keine Wiederholung geben.

"Gleich und gerecht" im TV: Darum geht es in "Wie die Welt für alle passt"

Selbst scheinbar geschlechtsneutrale Bereiche unserer Gesellschaft sind von der männlichen Perspektive geprägt, machen das Leben für Frauen mühsamer oder gar gefährlich. Geht das nicht besser? It's a man's world! Frauen bekommen falsche Diagnosen, weil ihr Herzinfarkt andere Symptome zeigt. Sie werden im Auto schwerer verletzt, weil Crashtests nur männliche Körper abbilden. Unsere Stadtplanung wird den Bedürfnissen moderner Familien nicht gerecht. Eva Kail hat ihr Leben dem Ziel gewidmet, das zu ändern: Die Raumplanerin gestaltet im neuen Wiener Quartier "Seestadt Aspern" quasi die Blaupause einer Stadt für alle. Mit einer Mischung aus Wohnungen, Arbeitsplätzen und Geschäften, mit Freizeitangeboten und Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Mit ihr erleben die Zuschauer, wie ein Haus so konzipiert wird, dass sich Grundrisse und Zuschnitte an die sich ändernden Bedürfnisse von Familien anpassen. Sie dringt darauf, dass Spielplätze auch Mädchen Spaß machen, dass Grünanlagen dem Sicherheitsbedürfnis von Frauen entsprechen, dass Co-Working-Spaces Eltern die Berufstätigkeit erleichtern. Dabei ist ihr wichtig, dass es beim Konzept des Genderdesigns nicht um Frauenförderung geht. Ihre Arbeit soll das Leben für alle verbessern. Auch Astrid Linder und Lotta Jakobsson sind Pionierinnen auf diesem Feld. Die Arbeit der beiden Schwedinnen rettet Frauen sogar das Leben: Astrid Linder hat den ersten weiblichen Crashtest-Dummy entwickelt. Auch wenn der Einsatz weiblicher Dummys in der EU noch immer nicht verpflichtend ist, arbeitet die Forscherin mit ihrer Kollegin Lotta Jakobsson - Leiterin der Abteilung Unfallvermeidung bei Volvo - an Crashtests, die Autos für Frauenkörper sicherer machen. Bis heute erleiden Frauen schwerere Verletzungen der Halswirbelsäule, weil sich gerade der Fahrersitz des Autos vor allem für Männer eignet. Die Zuschauer sind dabei, wenn die schwedischen Ingenieurinnen eine neue Generation Dummys entwickeln und erproben, die auch für Frauen mehr Sicherheit schafft. Bei Petronela Sandulache gibt es einen tragischen Hintergrund für ihre Arbeit: Die Italienerin hat ihre Mutter verloren, weil deren Beschwerden beim Arzt nicht als Herzinfarkt erkannt wurden. Ihr Züricher Start-up CorDiFio arbeitet an einer App, die Frauen sowie Ärzten und Ärztinnen die richtigen Informationen an die Hand gibt, um das künftig zu verhindern. Gemeinsam mit einer ihrer Testerinnen - einer schwangeren Frau mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen - begleiten die Zuschauer die nächsten Entwicklungsschritte auf dem Weg zu besseren Diagnosen, für Frauen und Männer. (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Gleich und gerecht" im TV: Alle Infos nochmal auf einen Blick

Folge: 29 / Staffel 5 ("Wie die Welt für alle passt")

Thema: Dokureihe

Bei: ZDF

Produktionsjahr: 2021

Länge: 30 Minuten

In HD: Ja



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