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Visual goEast 2010
Visual goEast 2010
© www.filmfestival-goeast.de

goEast: Welturaufführung und viele Premieren im Hochschulwettbewerb

Programm im Nachwuchsförderbereich ist komplett

(Pressemitteilung) Das Hochschulprogramm von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, veranstaltet vom Deutschen Filminstitut – DIF, steht fest. Im Hochschulwettbewerb konkurrieren in diesem Jahr 28 Filme um die Preise im Gesamtwert von 4.500 Euro, gestiftet von der BHF-BANK-Stiftung.

Darunter sind eine Welturaufführung, vier internationale Premieren und sechs Deutschlandpremieren. In diesem Jahr nehmen Filmstudierende aus Moskau, Ljubljana, dem Rhein-Main-Gebiet, Kassel und Köln daran teil. Zusammen mit der Robert Bosch Stiftung bietet goEast, das vom 21. bis 27. April in Wiesbaden stattfindet, den jungen Talenten ein Young Professionals Programm und eine Projektbörse an. Zum dritten Mal verleiht die Robert Bosch Stiftung den Preis für Koproduktionen, der an Projektvorhaben deutsch-osteuropäischer Nachwuchsfilmemacher geht.

„Es ist erklärtes Ziel von goEast, junge Talente zu fördern“, so Festivalleiterin Nadja Rademacher. „Der Hochschulwettbewerb ist ein Publikumsmagnet von goEast. Das freut uns auch deswegen besonders, da es unser Konzept bestätigt, dem Nachwuchs aus Ost und West eine gemeinsame Plattform zu geben.“ Von 136 Einreichungen im Hochschulwettbewerb hat Kuratorin Andrea Wink 28 Filme ausgewählt. Während die Animationsfilm-Auswahl rein formal eine beeindruckende Vielfalt von Techniken aufzeigt, beschäftigen sich die Spielfilme auffällig oft mit Vater-Sohn-Konflikten oder Krieg. Ein wichtiges Thema der Dokumentarfilme ist das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Gegenwart. Auch „Behinderung“, im Sinne von Anderssein, wird in den Dokumentationen thematisiert.
„In den Filmen wird den komplexen Lebenswelten ein künstlerischer Ausdruck gegeben“, so Wilhelm Burmester, Geschäftsführer der BHF-BANK-Stiftung. „Außerdem bieten diese Arbeiten interessante Sichtweisen auf die Probleme moderner Gesellschaften und zeigen neue Perspektiven auf. Auch der BHF-BANK-Stiftung geht es darum, das gesellschaftliche Zusammenleben auf einer tragfähigen Basis weiterzuentwickeln.“ Sie stiftet die mit je 1.000 Euro dotierten Preise in den Kategorien Kurzspiel-, Dokumentar- und Animationsfilm, die das Publikum während des Festivals vergibt. Außerdem wird der beste osteuropäische Beitrag mit dem Förderpreis der BHF-BANK-Stiftung (1.500 Euro) ausgezeichnet. Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe: Catherine Colas, Redakteurin für Kurzfilme bei ZDF/ARTE, Maria Wismeth, Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung, und Gerhard Wissner, Festivalleiter des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest. Bei goEast haben die jungen Talente die Möglichkeit, sich im Young Professionals Programm mit Masterclass und Diskussionsrunden sowohl untereinander als auch mit Produzenten und anderen Filmschaffenden zu vernetzen.

Ideen und junge Talente fördern
Die Robert Bosch Stiftung bestärkt ihr Engagement in der Förderung von Nachwuchsfilmemachern und unterstützt das Young Professionals Programm. Im Rahmen einer deutsch-osteuropäischen Projektbörse gibt es außerdem die Möglichkeit den anwesenden Produzenten gemeinsame Filmideen vorzustellen. Darüber hinaus verleiht die Robert Bosch Stiftung im Rahmen von goEast den mit bis zu 210.000 Euro dotierten Filmförderpreis für Koproduktionen in den Kategorien Dokumentar-, Animations- und Kurzspielfilm. Eine internationale Jury bestimmt die Gewinner. Am Sonntag, 25. April 2010, sind realisierte Projektvorhaben, die in den Vorjahren prämiert wurden, um 18.00 Uhr in der Caligari FilmBühne zu sehen. „Wir wollen die Zusammenarbeit junger deutscher und osteuropäischer Filmemacher stärken und selbstverständlicher werden lassen“, so Frank Albers, Projektleiter Kunst und Kultur von der Robert Bosch Stiftung. „Wie goEast geht es uns um einen echten Austausch und ein Miteinander.“

Internationale Podiumsdiskussion
Mit der Veranstaltung MEET THE FILMSCHOOLS gibt es am Freitag, 23. April 2010, ab 14 Uhr auch in diesem Jahr für das interessierte Publikum die Möglichkeit, sich über die einzelnen eingeladenen Schulen und ihre Ausbildungsangebote zu informieren: Im Café Maldaner, Marktstraße 34, Wiesbaden, werden auf dem Podium Produktionsbedingungen, Ausbildungsstandards und Kooperationen zwischen europäischen Hochschulen diskutiert. Teilnehmer sind Prof. Wladimir Malyschew (Rektor der staatlichen Filmhochschule in Moskau VGIK), Prof. Martin Srebotnjak (UL AGRFT Ljubljana) und Prof. Dietrich Leder (KHM Köln).

Aktuelles Filmschaffen aus Mittel- und Osteuropa
Weitere wichtige Säule des Festivals ist der Wettbewerb mit zehn aktuellen Spiel- und sechs Dokumentarfilmen. Škoda Auto Deutschland stiftet den Škoda-Preis „Die Goldene Lilie“ für den Besten Film (10.000 Euro). Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ vergibt den Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ (10.000 Euro), der im Herbst auf Tournee geht, die Landeshauptstadt Wiesbaden den Preis für die Beste Regie (7.500 Euro). Die FIPRESCI-Jury verleiht den Preis der Internationalen Filmkritik. Vergeben wird außerdem der Reinhard-Kämpf-Preis (1.000 Euro). Bedeutender Förderer von goEast ist das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Auch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen- Thüringen und die Naspa unterstützen das Festival maßgeblich.
In der Hommage ehrt goEast den georgischen-französischen Filmregisseur Otar Iosseliani, das filmwissenschaftliche Symposium „Das befreiende Lachen – Eine kurze Geschichte des osteuropäischen Filmhumors“ beschäftigt sich mit Komödien der letzten 50 Jahre. Diese und weitere Filmsektionen sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lesungen, Partys und Konzerten machen goEast zu einer einzigartigen Plattform für den kulturellen Austausch und Dialog zwischen Ost und West.

SAVE THE DATE Geänderte Uhrzeit: goEast Pressekonferenz am Donnerstag, 15. April 2010, um 13 Uhr in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden.

Das detaillierte Programmheft mit Jubiläumsprogramm erscheint Ende März. Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfestival-goEast.de



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