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IFFF Dortmund | Köln Preisverleihung 2010: v.l.n.r....biger
IFFF Dortmund | Köln Preisverleihung 2010: v.l.n.r. Sonja Hofmann, Mirjana Karanovic, Barbara Albert, Sophie Deraspe, Greta Olafsdottir & Susan Muska, Dr. Jessica Eisermann, Angela Spizig, Luciana Cagliotti, Rüdiger Schmidt-Sodingen, Silke J. Räbiger
© www.frauenfilmfestival.eu

Publikumspreis des IFFF Dortmund

US-Amerikanische Regisseurinnen gewinnen den Publikumspreis beim Frauenfilmfestival in Köln

(Pressemitteilung) EDIE & THEA - A VERY LONG ENGAGEMENT von Susan Muska und Greta Olafsdóttir wurde gestern abend mit dem CHOICES Publikumspreis ausgezeichnet. Dank Eyjafiallajökull können sie - wie viele andere internationale Festivalgäste - Köln nicht wie geplant verlassen.

Kurz vor der gestrigen Preisverleihung zum Abschluss des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln standen die Zahlen fest: Mit ihrem Dokumentarfilm EDIE & THEA haben die Regisseurinnen Susan Muska und Greta Olafsdóttir die Gunst des Publikums gewonnen. Sie wurden mit dem mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis, gestiftet von der Kölner Zeitschrift CHOICES, ausgezeichnet. Einige Regisseurinnen konnten Köln in diesem Jahr aus den hinlänglich bekannten Gründen nicht erreichen, Susan Muska und Greta Olafsdóttir dagegen konnten dank des Vulkans Eyjafiallajökull ihren Preis persönlich von Rüdiger Schmidt-Sodingen (CHOICES) entgegen nehmen. Die New Yorkerinnen wären eigentlich bereits am Samstag abgereist. Wie sie stecken derzeit noch einige Festivalgäste in Köln fest und genießen die Frühlingssonne am Rhein. Mit EDIE & THEA wurde ein Film der Sektion begehrt! filmlust queer ausgezeichnet.

EDIE & THEA - A VERY LONG ENGAGEMENT
Selbst gestandene Ehe-Skeptiker_innen im Publikum werden Freudentränen nicht unterdrücken können! 42 Jahre sind Edie and Thea schon ein Paar, als sie in Kanada heiraten. Sie schauen sich die Bilder ihres gemeinsamen Lebens an und erinnern sich an den Moment ihres Kennenlernens. Ihre Geschichte beginnt in den frühen 1960ern, vor Stonewall. Eines Tages fasst sich Thea ein Herz und fragt eine gute Freundin, wo eigentlich die Lesben hingehen. Es ist die Zeit der geheimen Bars, Privat-Parties und der Angst vor Entdeckung. Susan Muska und Gréta Olafsdóttir, die 1998 mit ihrem Dokumentarfilm THE BRANDON TEENA STORY Aufsehen erregten, erzählen wieder eine wahre Geschichte, diesmal eine mit einem guten Ausgang. Den Regisseurinnen gelingt ein atmosphärisch bebildertes Porträt eines Paares, das ein Leben lang sowohl für die eigene Liebe als auch für die gesellschaftliche Anerkennung lesbisch/schwuler Lebens- und Liebesgemeinschaften gekämpft hat.

Susan Muska machte 1981 ihren Abschluss in Botanik und Politikwissenschaften an der Duke University. Anschließend studierte sie Osteuropäische Wirtschaft und Politik in Kopenhagen, Bildende Kunst an der Parsons School of Design, dann Dokumentarfilm und Video an der New School, New York. Darüberhinaus hat sie einen Abschluss in Frankoromanistik und einen in Antropologie von der Universität New York. Gréta Olafsdóttir ist Mode-, Kunst- und Dokumentarfotografin mit einem Abschluss an der School of Visual Arts. Außerdem machte sie einen BA in Women's Studies am New College of California.



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