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Dr. Michael Kötz, Leiter des Festivals des Deutschen...unst.
Dr. Michael Kötz, Leiter des Festivals des Deutschen Films überreicht Moritz Bleibtreu den Preis der Schauspielkunst.
© 2010 Concorde Filmverleih GmbH

Jud Süß - Film ohne Gewissen

Moritz Bleibtreu erhält den Preis für Schauspielkunst

(Pressemitteilung) unter tosendem Beifall wurde Moritz Bleibtreu am Wochenende in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet. Mit der Darstellung des Joseph Goebbels in Oskar Roehlers "Jud Süß - Film ohne Gewissen" liefere Bleibtreu "sein Meisterstück" ab, so das Festival des Deutschen Films.

Über 900 Kinobesucher konnten sich im Anschluss an die Preisverleihung selbst davon überzeugen: "Jud Süß - Film ohne Gewissen" feierte als Wettbewerbsbeitrag des Festivals eine gelungene Premiere.

"Jud Süß - Film ohne Gewissen" erzählt die Geschichte des "Jud Süß"- Hauptdarstellers Ferdinand Marian, der im Dritten Reich in die Mühlen der Manipulation von Joseph Goebbels gerät. Oskar Roehler hat für seinen Film eine Traumbesetzung deutscher und österreichischer Schauspieler versammelt, allen voran Tobias Moretti (Ferdinand Marian), Martina Gedeck (Anna Marian), Moritz Bleibtreu (Joseph Goebbels) und Justus von Dohnanyi (Veit Harlan).

Zum Inhalt des Films: Goebbels will 1940 unter der Regie von Veit Harlan mit dem Film "Jud Süß" den Vernichtungsfeldzug gegen die Juden untermauern. Und Marian - erfolgsgetrieben und naiv - lässt sich auf ein Spiel ein, das viel zu groß für ihn ist, und von dem er nicht ahnt, dass es ihm bald schon zum Verhängnis werden wird. Viel zu spät begreift er, in was er hineingeraten ist - nämlich in ein Vehikel des Holocaust, das sein Gesicht trägt. SS-Soldaten, die später in Polen an Massenerschießungen von Juden beteiligt waren, bekamen den Film verordnet - Millionen Deutsche sahen ihn sich freiwillig im Kino an, über 20 Millionen in Europa. Marians Schicksal ist ein Drama von Aufstieg und Fall - eines Menschen und eines mörderischen Systems.

"Jud Süß - Film ohne Gewissen" ist eine deutsch-österreichische Gemeinschaftsproduktion zwischen Clasart Filmproduktion, Tele München und Novotny & Novotny Filmproduktion. In Kooperation mit Tara Film, Lotus Film, Ulrich Seidl Filmproduktion und Dramaworks GmbH. Produzenten: Markus Zimmer und Franz Novotny. Hergestellt mit Unterstützung von Filmstiftung NRW, Filmförderungsanstalt, FilmFernsehFonds Bayern, Deutscher Filmförderungsfonds, Österreichisches Filminstitut, ORF Film/Fernsehabkommen, Filmfonds Wien, Land Niederösterreich. Das Drehbuch wurde entwickelt mit der Unterstützung von MEDIA, einem Programm der Europäischen Gemeinschaft.




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