VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Zum Video: Wege in die Nacht

Wege in die Nacht (1999)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Walter hat, nach dem Ende der DDR, Macht und Funktion verloren. Die Fabrik, sein Lebenswerk, ist nur noch eine Ruine. Mit zwei Jugendlichen streift er durch das nächtliche Berlin, um für Ordnung zu sorgen. Er hat Wut im Bauch. Sie treibt ihn zur Gewalt.

Sylvia, seine Frau, arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant. Einer muss ja das Geld verdienen und warum nicht mal sie? Es macht ihr Spaß, auf eigenen Füßen zu stehen. Sie ist beliebt und weiß es. Gina und Rene begleiten Walter auf seinen nächtlichen Streifzügen. Wenn die drei in der U-Bahn jemanden sehen, der andere belästigt, verprügeln sie ihn. Die beiden strotzen vor Energie und Übermut. In ihren Augen ist Walter eine Autorität und er genießt das.

Die furiose Lust am Leben, der Versuch wenigstens Ordnung noch als sinnstiftendes Gerüst aufrechtzuerhalten und die Sehnsucht nach klaren Verhältnissen verbindet das Trio und bildet den Gegensatz zur allgemeinen Gleichgültigkeit. Im Rhythmus des urbanen, eindringlichen Trommelns treibt er sie gegen den Strom, bis Walter einen Schläger zwingt, aus dem fahrenden Zug zu springen. Damit geht er zu weit...

Bildergalerie zum Film

Wege in die NachtWege in die NachtWege in die NachtWege in die Nacht

FilmkritikKritik anzeigen

Wege in die Nacht In eindringlichen schwarz-weiß-Bildern schildert Andreas Kleinert (“Im Namen der Unschuld“) den Abstieg eines einst mächtigen Mannes. Hilmar Thate ("König von St. Pauli, Der") spielt den amoklaufenden Walter mit impulsiver Intensität, der zwischen Wut und Wahn oszilliert. Ein treibender Trommelrhythmus gibt der expressionistischen Studie zusätzlich Energie, die trotz übermäßig [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 1999
Genre: Drama
Länge: 98 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 25.11.1999
Regie: Andreas Kleinert
Darsteller: Cornelia Schmaus, Henriette Heinze, Hilmar Thate
Verleih: Basis-Film, Filmgalerie 451

Verknüpfungen zum FilmAlle anzeigen






Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.