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The Man Who Shot Chinatown - Der Kameramann John A. Alonzo
The Man Who Shot Chinatown - Der Kameramann John A. Alonzo
© Real Fiction

The Man Who Shot Chinatown - Der Kameramann John A. Alonzo (2007)

The Man Who Shot Chinatown

Doku: Der Look von CHINATOWN ist Legende. John A. Alonzo schuf für Roman Polanskis Thriller von 1973 eine einzigartige Komposition aus Farbe, Licht und Schatten. Der Dokumentarfilm von Axel Schill und Stephanie Bahr spürt dem Leben und der Magie der Bilder von John A. Alonzo nach und porträtiert einen der erfolgreichsten Kameramänner der FilmgeschichteUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Dokumentarfilm von Regisseur Axel Schill und Produzentin Stephanie Bahr beschäftigt
sich mit Leben und Arbeit von John A. Alonzo (1934 -2001) und beschreibt seinen kreativen Prozess, nicht nur in der Kinematographie, sondern auch als Schauspieler, als Bildhauer und Fotograf. Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten erklären seinen Werdegang vom mexikanischen Farmerjungen bis hin zu einem der anerkanntesten „Lichtkünstler Hollywoods“.
Dieser Film, auf HD CAM gedreht, ist nicht nur eine Hommage, sondern wirft Licht auf die
Kunst der Kinematographie. Der Kameramann als solcher ist nicht nur Techniker, sondern
Künstler, ein Maler von Licht und Schatten, Gestalter von Raum und Bewegung sowie ein
Designer der Farben. Er verbindet wie kein anderer sein Handwerk, mit der Fähigkeit sein
Umfeld zu motivieren, zu interpretieren und zu lenken. In diesem Portrait ist Alonzo Beispiel für Motivation und Inspiration, vor allem für den Nachwuchs.
Betrachtet man Alonzos Vita, ist man überrascht, dass ihm keine größere Anerkennung zuteil geworden ist. Zeit seines Lebens blieb er immer ein Außenseiter. Zum einen war er als erster Kameramann mexikanischer Abstammung in der amerikanischen Filmindustrie nicht willkommen, zum anderen war er seiner Zeit voraus und erzeugte damit Neid unter Kollegen. Dabei hat er sich nie als Konkurrent gesehen. Er war stets offen für die Neugier junger Filmemacher und gab - ohne belehrend zu wirken - sein Wissen weiter.
Alonzo sorgte immer für eine ethnische Vielfalt in seiner Kamera-Crew, und auch sein Engagement innerhalb der „Local 600“ ( Kameragewerkschaft) die veralteten Strukturen aufzubrechen und somit eine effektivere Nachwuchsförderung zu ermöglichen, zahlte sich aus. Neuordnungen innerhalb der Gewerkschaft führten letztendlich dazu, dass junge Talente heute bessere Chancen auf dem Weg in die professionelle Arbeit haben.

Filmclips aus Werken wie CHINATOWN, VANISHING POINT, SCARFACE und HAROLD AND MAUDE, verbunden mit „Behind the Scenes“- Material, sowie Interviews mit seiner Frau Jan Alonzo, den Schauspielern Richard Dreyfuss und Sally Field, dem bekannten amerikanischen Filmkritiker Roger Ebert, den Regisseuren William Friedkin (FRENCH CONNECTION, THE EXORCIST), Mike Figgis (LEAVING LAS VEGAS), John McNaughton (HENRY, PORTRAIT OF A SERIALKILLER) sowie dem Autor und Regisseur Michael Crichton (JURRASIC PARK, ER), den Kameramännern Haskell Wexler (EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST) und John Toll (BRAVEHEART) und vielen Freunden und Mitarbeitern wie z.B. Frank Sinatra Jr., verleihen dem Dokumentarfilm interessante Nuancen.

Bildergalerie zum Film

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland, Großbritannien
Jahr: 2007
Genre: Dokumentation
Länge: 77 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 15.11.2007
Regie: Axel Schill
Darsteller: Sally Field, Haskell Wexler, Mike Figgis
Verleih: Real Fiction




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