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Max Schmeling (2010)

Biopic: 1930 wird Max Schmeling nach der Disqualifikation seines Konkurrenten Jack Starkey zum Weltmeister erklärt. Zwei Jahre später verliert Schmeling trotz eindeutiger Überlegenheit den Rückkampf gegen Starkey. Nach der Machtübernahme Hitlers versuchen die Nationalsozialisten, den Boxer für ihre Propaganda zu instrumentalisieren - doch der wehrt sichUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.2 / 5

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1930: Durch eine Disqualifikation aufgrund eines Tiefschlags durch seinen Gegner Jack Sharkey wird der Deutsche Max Schmeling zum Weltmeister im Schwergewicht ernannt. Schmeling, durch und durch ein Ehrenmann, möchte den Titel eigentlich zurückgeben. Auf Raten seines Managers tut er dies aber nicht.

Fortan ist Schmeling Schmähungen und Kränkungen ausgeliefert und möchte deshalb sein Leistungsvermögen in einer Titelverteidigung unter Beweis zu stellen. 1931 gelingt ihm dies in einem Titelverteidigungskampf gegen Young Stribling.

1932: In Rückkampf gegen Jack Sharkey, verliert Schmeling trotz eindeutiger Überlegenheit. Ein offensichtliches Fehlurteil der Punktrichter und selbst in den Augen der Amerikaner ein Skandal.

Unterdessen übernimmt 1933 Hitler die Macht. Schmelings Freunde leiden unter den Ressentiments der Nazis gegen die Juden.

1935: Die Nationalsozialisten fordern Schmeling auf, sich von seiner tschechischen Frau sowie seinem jüdischen Manager zu trennen und sich von seinen jüdischen Freunden zu distanzieren. Er weist die Forderungen zurück.

1936: Als Schmeling den als unschlagbar geltenden farbigen Boxer Joe Louis KO schlägt, befindet er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Die NS-Propaganda missbraucht diesen Sieg jedoch politisch als „Beweis für die Überlegenheit der arischen Rasse“.

Schmeling wird allerdings der Titelkampf gegen den amtierenden Weltmeister Jimmy Braddock, welcher ihm nach dem Sieg über Joe Louis zustehende würde, unter fadenscheinigen Gründen verwehrt. Braddock kämpft lieber gegen Joe Louis, da ihm selbst bei einer Niederlage von allen zukünftigen Einnahme Louis‘ ein Anteil zustehen würde. Braddock verliert und Joe Louis ist neuer Weltmeister.

1938: Der nächste Weltmeisterschaftskampf zwischen Joe Louis und Max Schmeling, dem einzigen Boxer, der Joe Louis je geschlagen hat. Max Schmeling wird in den ersten beiden Minuten der ersten Runde bereits besiegt. Nach seiner enttäuschenden Niederlage kehrt Schmeling am 09.11.1938 nach Deutschland zurück und gerät in die Reichskristallnacht.

Durch seine unpopuläre Art und seine Niederlage hat Schmeling für das Nazi-Regime seinen Nutzen verloren. Während des Krieges wird er zu den Fallschirmjägern eingezogen um ihn „loszuwerden“; doch er überlebt.

Nach dem Krieg fängt Schmeling wieder ganz von vorne an. Er boxt gegen Besatzungssoldaten und nimmt später wieder an kleineren Kämpfe teil. 1948 führt er dann seinen letzten Profikampf gegen Richard Vogt, welchen er nach Punkten verliert.

Bildergalerie zum Film

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Land: Deutschland
Jahr: 2010
Genre: Action, Biopic, Sport
Länge: 123 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 07.10.2010
Regie: Uwe Boll
Darsteller: Dusan Bucan, Heino Ferch, Yoan Pablo Hernández
Verleih: Central Film

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