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Verzaubert (1993)

Der erste Film über Schwule und Lesben im Deutschland der NS-Zeit und der frühen Bundesrepublik.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Verzaubert dokumentiert Lebensläufe von Homosexuellen aus einer Zeit, als sie sich noch nicht selbstbewusst »lesbisch« oder »schwul« nannten, sondern »verzaubert«.

13 Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren geben Auskunft darüber, wie sie Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit in Hamburg erlebten. Sie erzählen von ersten heimlichen Romanzen, Vorladungen durch Sittenpolizei und Gestapo, Tarnehen, rosa Winkel, über Verfolgung und Vernichtung, über Subkultur und über ihren Alltag.

Zum Beispiel Edith, die gemeinsam mit ihrer Freundin 38 Jahre lang ein Kaffee- und Konfitürengeschäft geführt hat. Oder Rudolf, der seine glücklichste Zeit erlebte, als er beim Fronttheater im Zweiten Weltkrieg Frauenrollen spielen durfte. In den Interviews wird nicht versucht, ein bisher »vergessenes« Kapitel der Geschichtsschreibung nachzuliefern, sondern Schwule und Lesben mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und - geschichten selbst zu Wort kommen zu lassen.

Bildergalerie zum Film

VerzaubertVerzaubert

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 1993
Genre: Dokumentation
Länge: 89 Minuten
FSK: 0
Kinostart: Kein deutscher Kinostart
Regie: Claudia Kaltenbach, Dirk Hauska, Jörg Fockele, Sylke Jehna, Jens Golombek
Verleih: Salzgeber & Co




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