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Abendland (2011)

Österreichischer Essayfilm über Europa am Anfang des 21. Jahrhunderts...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Europa: Pulsierende Dienstleistungs- und Wohlstandsgesellschaft, Bollwerk der Sicherheit und Ausgrenzung, urbane Zivilisation, hedonistischer Vergnügungstempel, beflügelt und belastet zugleich von Geschichte, Tradition, Hochkultur.

Nachtarbeit, Selbstvergessenheit, Lärm und Stille, Sprachverwirrung und Übersetzungsprobleme, erste Schritte ins Leben, Krankheit, Tod und verzweifelte Versuche, Grenzen zu überschreiten: All dies entfaltet sich durch Geyrhalters Kamera und in Wolfgang Widerhofers Montage zu einem Essayfilm über einen Kontinent und über das Prinzip "Abendland", von dem man manchmal den Eindruck gewinnt, es würde langsam veratmen.
"Einst in Europa": So betitelte vor zehn Jahren der Schriftsteller und Essayist John Berger eine (Foto-)Erzählung, in der sich unter anderem die Frage nach der "Ungerechtigkeit des Zufalls des Geborenwerdens" stellte. Nikolaus Geyrhalter und sein Blick auf das "Jetzt" ebendieses ungerechten Europas mögen ähnliche Motive antreiben: Liebe zum Menschen, die gerade aus der Distanz an Kraft gewinnt.

Manche Dinge sieht man in der Nacht klarer.

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Land: Österreich
Jahr: 2011
Genre: Dokumentation
Länge: 103 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 22.12.2011
Regie: Nikolaus Geyrhalter
Verleih: Real Fiction

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