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Glaube, Liebe, Hoffnung
Glaube, Liebe, Hoffnung
© Basis-Film

Glaube, Liebe, Hoffnung (1994)

Über ein Jahr hinweg begleitet Andreas Voigt eine Gruppe Jugendlicher in Leipzig von Dez. '92 bis Dez. '93. Gewalt und Aggression, Hoffnungen und Träume und Ängste. Die Agonie einer Generation, Szenen aus Deutschland.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Über ein Jahr hinweg drehen wir in Leipzig, begleiten eine Gruppe Jugendlicher. Als wir den Film im Dezember 1992 beginnen, sitzt Dirk wegen eines Überfalls auf ein Ausländerwohnheim im Gefängnis. Jeanine, seine Freundin, wartet auf ihn. André ist Skinhead, arbeitet auf einem Weihnachtsmarkt und macht Musik. Papa arbeitslos, war früher links, dann rechts und ist heute wieder links. Und die anderen: der Arbeiter Klaus, die Waffenverkäuferin, die Männer im Abrißgebiet. Was tun sie in diesem Jahr, was ist aus ihnen am Ende des Jahres, im Dezember 1993 geworden? Alte Werte sind verschwunden, neue Beziehungen zerbrechen im alltäglichen Existenzkampf, bessere Aussichten gibt es kaum. Was bleibt dieser Generation in einer Gesellschaft, die sie nicht braucht? Hoffnungen und Träume und Angst. Ohnmacht und Frust, Gewalt und Aggressionen gegen jene, die noch weiter unten sind. Aber im „Boot, das man gemeinsam rudert“, sitzen auch manche auf dem Oberdeck: Der Immobilienmakler Dr. Jürgen Schneider plaudert jovial über Marktwirtschaft und seine Geschäfte. Doch welche Ironie des Schicksals: Er verlässt das Boot als erster im April 1994 - fluchtartig.

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 1994
Genre: Dokumentation
Länge: 88 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 24.03.1994
Regie: Andreas Voigt
Verleih: Basis-Film




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