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Die Hüter der Tundra (2013)

Dokumentarfilm: Der Regisseur René Harder porträtiert ein samisches Dorf inmitten der russischen Tundra.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.5 / 5

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Einst gehörten die weiten Landschaften im Osten der Kola-Halbinsel allein den Samen. Doch heute sind die indigenen Bewohner in dem politisch zu Russland gehörenden Gebiet bloß noch eine kleine Minderheit, nur knapp 0,2 Prozent der Bevölkerung des Verwaltungsbezirks Murmansk zählen zum samischen Volk. Einer der letzten Orte, an dem die Samen versuchen autonom und nach eigenen Traditionen zu leben, ist das abgelegene Dorf Krasnotschelje. Das Dorf liegt nördlich des Polarkreises, fernab der Zivilisation und ist nur mit dem Hubschrauber zu erreichen. Die Menschen von Krasnotschelje haben sich mit den widrigen Umständen wie der eisigen Kälte arrangiert und fühlen eine große Verbundenheit mit der Natur und schätzen ihre recht einfache und harte Lebensweise. Die wichtigste wirtschaftliche Grundlage ist dabei die Rentierzucht, die die Männer des Dorfes unter großem Aufwand betreiben. Denn die Rentierherden lassen sich nicht einfach in Ställen einsperren, sondern streifen frei in der weitläufigen Tundra umher. Über 1.000 km legen sie dabei im Jahr zurück und werden dabei oft von den Hirten begleitet, die so nur selten zuhause sein können. Doch die Weidegründe werden zunehmend von den Interessen der russischen Regierung bedroht, die auf der Kola-Halbinsel wertvolle Rohstoffe fördern will. So gehört längst nicht nur der Überlebenskampf in der Wildnis zum Alltag der Samen, sondern auch der politische Aktivismus.

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Der Regisseur und Drehbuchautor René Harder beginnt seinen Dokumentarfilm mit dem Blick auf eine alte Samin, die in ihrem Wohnzimmer sitzt und tatkräftig der Handarbeit nachgeht. Die Frau spricht direkt in die Kamera und sagt, dass sie gerne eine Märchen erzählen würde, aber dass sie sich leider nicht mehr an dieses erinnern könnte. Das Vergessen wird so zum Ausgangspunkt dieses filmischen [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland, Norwegen
Jahr: 2013
Genre: Dokumentation
Länge: 86 Minuten
Kinostart: 22.01.2015
Regie: René Harder
Verleih: W-Film

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