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Wyssozki - Danke, für mein Leben (2011)

Russisches Biopic über den für die UdSSR recht unbequemen Liedermacher Vladimir Semjonowitsch Wyssozki (1938 - 1980): Ein Jahr vor seiner Tod tritt der von Drogensucht gezeichnete Wyssozki eine eigentlich abgesagte Tournee an. Was er nicht weiß: Die Tournee ist eine Falle des KGB...
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 1.0 / 5

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Von seiner Drogensucht gezeichnet, beschließt Liedermacher Vladimir Wyssozki, seine wegen Krankheit abgesagte Tournee nach Usbekistan doch anzutreten. Statt seinem Schicksal davonzulaufen, schreitet er ihm entgegen. Wyssozki tritt diese Reise jedoch nicht alleine an: Bei ihm sind sein Impresario, ein enger Freund und Schauspielerkollege und sein Arzt.
Was sie nicht wissen, ist, dass sie in eine Falle laufen, denn der Organisator der Tournee, der usbekische Konzertveranstalter, steht im Sold des KGB. Wyssozki ist sich nicht bewusst, dass gegen ihn ein Strafverfahren wegen illegaler Konzerttätigkeit eingeleitet wurde. Die Ermittlung leitet ein Oberst der usbekischen Staatssicherheit.
Erschwert wird die Situation für Wyssozki noch dadurch, dass es für ihn in der fremden Stadt zu gefährlich ist, sich Drogen zu verschaffen. Dabei hat sich seine Abhängigkeit verschärft. Ohne sein Wissen lassen die Freunde eine junge Frau, die in ihn verliebt ist, aus Moskau kommen, um ihm seine „Medizin“ zu bringen. Doch der KGB bekommt Wind davon...

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Russland
Jahr: 2011
Genre: Biopic
Länge: 120 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 01.12.2011
Regie: Piotr Buslow
Darsteller: Andrej Smoljakow, Iwan Urgant, Oksana Akinshina
Verleih: Kinostar

ZusatzinformationAlles anzeigen

Wladimir Semjonowitsch Wyssozki war neben seiner Tätigkeit als Sänger auch als Schauspieler und Dichter aktiv. Er gilt in Russland als der größte Liedermacher des 20. Jahrhunderts. Obwohl er dem [...mehr] sowjetischen Staat ein Dorn im Auge war, wurden seine Platten beim staatseigenen Melodija-Label verlegt. Seine Lieder handelten unter anderem von Prostitution, Verbrechen und Antisemitismus; Probleme, die es offiziell in der Sowjetunion nicht gab.
Wegen den kritischen Inhalten seiner Lieder wurden viele von offizieller Seite nicht veröffentlicht, es kursierten jedoch Tonbandmitschnitte seiner Konzerte millionenfach im ganzen Land. Für ein ausreichendes Einkommen waren daher Wyssozkis zahlreiche Film- und Theaterengagements von großer Bedeutung. Geboren wurde Wladimir Wyssozki 1938 in Moskau. Während des Zweiten Weltkrieges wurden er und seine Mutter für zwei Jahre nach Busuluk, einer Kleinstadt im Ural, evakuiert. Von 1947 bis 1949 lebte er mit seinem Vater, einem Oberst der sowjetischen Armee, und dessen zweiter Frau im deutschen Eberswalde, wo er Klavierspielen lernte. Nach der Rückkehr nach Russland wohnte er wieder in Moskau.
Bevor er 1956 Schüler der Schauspielschule des Moskauer Kunsttheaters wurde, wo er auch seine erste Frau Isa Schukowa traf, studierte er ein Semester lang Bauingenieurs-wesen am Kuibyschew-Institut. 1960 hatte er seine ersten Theater- und Filmauftritte. 1961 lernte er seine zweite Frau, Ljudmila Abramowa, kennen und begann, seine ersten Lieder zu schreiben. 1964 wurde er Mitglied des Ensembles des Taganka-Theaters und schrieb zum ersten Mal Lieder für einen Film. 1967 lernte er die französische Schauspielerin Marina Vlady kennen, die er im Dezember 1969 heiratete. In den siebziger Jahren reiste er mit dem Ensemble des Taganka-Theaters mehrmals zu Gastspielen ins Ausland, unter anderem nach Frankreich und in die USA. Am 18. Juli 1980 trat er im Taganka-Theater das letzte Mal in seiner berühmtesten Rolle auf – der des Hamlet. Am 25. Juli, im Alter von nur 42 Jahren, starb Wladmir Wyssozki in seiner Wohnung an Herzversagen. Einer der Gründe für seinen frühen Tod dürfte seine schwere Alkoholkrankheit gewesen sein. Am 28. Juli wurde Wyssozki auf dem Wagankowoer Friedhof beigesetzt.

Da in jenen Tagen in Moskau die Olympischen Spiele stattfanden und die Staatsführung einen politischen Eklat auf jeden Fall vermeiden wollte, blieb der Tod Wyssozkis in den sowjetischen Medien unerwähnt. Dennoch verbreitete sich die Nachricht in der Bevölkerung wie ein Lauffeuer und das Begräbnis geriet zur größten nicht staatlich genehmigten Demonstration, die Moskau bis dahin gesehen hatte.

Wyssozkis Musik wird hauptsächlich in den Bereichen des Bard-Genre, welches große Ähnlichkeit zu deutschsprachigen Liedermachern aufweist und der russischen Poplulärmusik "Chanson" eingeordnet. In den 1980er und 1990er Jahren veröffentlichte das DKP-nahe Lable "pläne" einige LPs mit Liedern von Wyssozki, wodurch er auch in Deutschland einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.

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