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Der Papst ist kein Jeansboy
Der Papst ist kein Jeansboy
© Stadtkino Filmverleih

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Der Papst ist kein Jeansboy (2011)

Sobo Swobodniks Dokumentarfilm widmet sich dem ehemaligen Talkmaster Hermes Phettberg, der nach einer Reihe von Schlaganfällen als Sozialhilfeempfänger lebt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


"Frucade oder Eierlikör?", fragte Hermes Phettberg die Gäste seiner Nette Leit Show zu Beginn des Gesprächs. Neben dem kultigen Getränkeangebot und einer Vielzahl von interessanten Gästen wie Peter Kern und Josef Hader war es aber vor allem der Moderator selbst, der die ungewöhnliche Talkshow zu einem der spannendsten Formate der deutschsprachigen Fernsehgeschichte machte. Phettberg, der mit bürgerlichem Namen Josef Fenz heißt, ist eine durchaus sympathische, wenn auch nicht immer einfach zu ertragende Gestalt, deren Fernsehruhm allerdings nur kurze Zeit andauern sollte – zu unberechenbar, exhibitionistisch und radikal scheint einer wie Phettberg im von Routine und Konventionen geprägten TV-Geschäft zu sein. Heute lebt der Schriftsteller und Schauspieler zurückgezogen in Wien und ist von einer Reihe von Schlaganfällen gezeichnet. Der ehemalige "Fettberg" ist sichtlich abgemagert, das Sprechen fällt ihm ebenso schwer wie das Gehen. Und dennoch hat Hermes Phettberg nichts von seiner Faszination verloren: Immer noch begeistert er sich leidenschaftlich für Sadomasochismus, schreibt für das Wiener Stadtmagazin Falter seine Predigten und schimpft und jammert in seiner unnachahmlichen Art.

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Laut eigener Aussage betreibt Hermes Phettberg vor allen Dingen "Ich-Kunde", er beschäftigt sich allerdings nicht nur mit sich selbst, sondern hat den Prozess der Erkundung und seine Erkenntnisse auch immer schon gerne öffentlich ausgebreitet. Sobo Swobodniks Dokumentarfilm bietet dem faszinierenden Österreicher nun erneut Gelegenheit, intime Einblicke in sein Leben zu gewähren, nachdem das [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Österreich, Deutschland
Jahr: 2011
Genre: Dokumentation
Länge: 74 Minuten
Kinostart: 02.07.2015
Regie: Sobo Swobodnik
Verleih: W-Film

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