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Die Brücke - Transit in den Tod
Die Brücke - Transit in den Tod
© edel motion

Die Brücke - Transit in den Tod (2011)

Bron/Broen

Krimi-Serie aus Skandinavien.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Folge 1:
Eine tote Frau wird in der Nacht, während eines Stromausfalls, auf der Öresund- Brücke, mitten zwischen Schweden und Dänemark abgelegt. Als man sie findet, ist zunächst die schwedische Polizei zuständig, da es sich – wie man auf den ersten Blick zu erkennen meint – um die Vorsitzende des Stadtrats von Malmö handelt. Doch dann wird klar: Es sind zwei tote Frauen, die man auf der Brücke gefunden hat. Die Leichen waren in der Mitte durchtrennt, sollten aber zunächst wie ein Körper wirken. Bei dem zweiten Opfer handelt es sich um eine dänische Prostituierte. Kurz nach dem schockierenden Fund, um den sich nun Kommissar Martin Rohde aus Dänemark und Kommissarin Saga Norén aus Schweden gemeinsam kümmern, meldet sich der Brückenmörder. Er sei Terrorist und wolle der westlichen Gesellschaft den Spiegel vorhalten, lässt er über einen Journalisten verlauten. In Fernsehen und Internet platziert der Täter geschickt Informationen und Pamphlete. Das ungleiche Ermittlerpaar – Martin, der entspannte, bodenständige Familienvater aus Dänemark, und Saga, die eher komplizierte Single-Frau aus Schweden – haben es mit einem äußerst intelligenten und gefährlichen Gegenspieler zu tun. Die erste Wahrheit, die der Täter den Bürgern aufzeigen will, ist die Ungleichheit vor dem Gesetz. Nach der dänischen Prostituierten, die als verschwunden gemeldet war, wurde nach zwei Wochen nicht mehr gesucht. Für die getötete schwedische Politikerin werden hingegen alle Hebel polizeilicher Ermittlungsarbeit in Bewegung gesetzt. Die zweite Wahrheit, die der Täter benennt, ist die Ignoranz gegenüber Obdachlosen. Doch dies ist erst der Anfang eines ungleichen Kampfes zwischen einem Täter, der moralische Motive vorgibt, die möglicherweise aber nur eine groß angelegte Ablenkung des eigentlichen Tatmotivs, eines privaten Rachefeldzugs, sind.

Folge 2:
Der Brückenmörder setzt sein zynisches Spiel fort. Er vergiftet Obdachlose mit Wein. Angeblich möchte er damit aufzeigen, dass sich niemand um Menschen am Rande der Gesellschaft kümmert. Viele Obdachlose erfrieren jedes Jahr, ohne dass gesellschaftlich reagiert wird. Doch dies ist nur der Anfang: Bjørn, ein obdachloser Däne, wird vom Täter entführt. Er wird an einen Stuhl gefesselt und per Kamera gefilmt, damit jeder Bjørn's Schicksal live verfolgen kann. Für die Polizei ist es unmöglich herauszubekommen, von wo der Täter sendet. Saga Nóren und Martin Rohde recherchieren und wollen herausfinden, warum gerade Björn entführt wurde. Sonja ein obdachloses Mädchen, das auch von dem vergifteten Wein getrunken hat, wacht im Krankenhaus auf und erzählt, sie habe den Brückenmörder gesehen. Saga Norén versucht mehr von Sonja zu erfahren, aber das Mächen fällt immer wieder zurück ins Koma. Daraufhin verhören sie Sonjas Bruder Stefan, der seine Schwester aufgefunden hat. Der Brückenmörder kommuniziert erneut mit der Öffentlichkeit. Er behauptet, Bjørn entführt zu haben, um den Preis, den ein Menschleben wert ist, benennen zu können. Bjørn wird langsam das Blut abgezapft. Vier der größten Immobilienbesitzer in der Region können dessen Leben retten, indem sie eine große Summe Geld spenden. Wenn nicht, stirbt Bjørn. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Psychologe erstellt ein Täterprofil. Sie haben es mit einer extrem fokussierten Person zu tun. Alles was er tut, ist bis ins Detail geplant, und seine Aktionen werden minutiös durchgeführt. Dies könnte auch sein Schwachpunkt sein. Wenn es gelingen sollte, seine Ordnung zu stören, werden ihm vermutlich Fehler unterlaufen. Saga Norén entdeckt bei der Überwachung des Internet-Videos, dass Bjørn mit seinen Augen blinzelt und scheinbar versucht, sich mit einem Morsecode zu verständigen. Sie deuten die Zeichen dahingehend, dass er von dort, wo er sich befindet, einen Strommesser sehen kann. Die Spur führt zu einem Keller in einer stillgelegten Fabrik in Malmö. Die Immobilienbesitzer akzeptieren derweil die Forderung des Täters und zahlen die Ablösesumme. Saga Norén und Martin Rohde haben jetzt die Chance den Brückenmörder zu überführen, denn wenn der Täter erfährt, dass seine Forderung eingelöst wurde, muss er zu Bjørn hinaus, um die Blutung zu stoppen. Saga Norén und Martin Rohde sind zu zuerst am Tatort und finden Bjørn. Der Brückenmörder ist auf der Hut und schafft es, in allerletzter Sekunde zu entkommen. Saga kümmert sich um den geschwächten Bjørn, dessen Leben aber nicht mehr gerettet werden kann, während Martin den Brückenmörder verfolgt. Am Boden liegend, spürt Martin eine Pistole im Nacken. Aber der Brückenmörder lässt überraschenderweise, nach ein paar Tritten, von ihm ab und verschwindet. Im Krankenhaus wird Martin medizinisch versorgt und muss erfahren, dass der Täter auf seiner weiteren Flucht einen Polizisten tödlich getroffen hat. Saga und Martin fragen sich, warum der Täter Martin am Leben gelassen hat…

Folge 3:
Lasse Jönsson, ein junger Mann, tötet seinen Psychologen in dessen Praxis und versucht sich mit einem Samurai-Schwert das Leben zu nehmen. Der Suizidversuch scheitert. Der Brückenmörder nimmt Kontakt mit dem Journalisten Daniel Ferbé auf und will auf ein drittes Problem aufmerksam machen: die extremen Einsparungen im psychiatrischen Bereich. Die Patienten würden lediglich ruhiggestellt, anstatt behandelt zu werden. Saga Norén und Martin Rohde verhören Lasse, der weiterhin beharrlich schweigt. Martin stattet Stefan Lindberg, Sonjas Bruder, an dessen Arbeitsplatz einen Besuch ab. Lindberg ist im Sozialwesen tätig und behauptet, Lasse nicht zu kennen. Er verhält sich aber extrem merkwürdig, und Saga entscheidet Lindberg observieren zu lassen. In Lasses Wohnung entdecken Martin und Saga Spuren, die zu einer wichtigen Zeugin führen. Anja Björk, die von Zuhause weggelaufen ist und bei Lasse Unterschlupf fand. Auf der Überwachungskamera, die außerhalb von Lasses Wohnung installiert war, sehen sie Bilder von Anja, auf denen sie vermutlich mit dem Täter zu sehen ist. Eine interne Fahndung wird nach ihr rausgegeben. Eine Polizeipatrouille entdeckt Anja, als sie im Begriff ist eine Tiefgarage zu betreten. Saga wird gerufen, aber zu spät. Bevor Saga vor Ort ist, wird Anja in der Garage von einer Kugel getroffen. Sie wird ins Krankenhaus gebracht. Saga bewegt Anja dazu, von dem Mörder eine Zeichnung zu machen. Anja fängt an zu zeichnen, aber plötzlich setzt ihr Herz aus. Saga zeigt Martin die halbfertige Zeichnung. Er findet die Zeichnung, ähnelt Stefan Lindberg. Daraufhin durchsuchen Martin und Saga die Wohnung von Lindberg und finden dort Blutspuren auf dem Fußboden. Lindberg wird vernommen, beteuert aber seine Unschuld. Das Blut in der Wohnung stammt wirklich von einem Flüchtling, der sich dort versteckt hatte. Martin bleibt skeptisch, entscheidet sich aber, Lindberg gehen zu lassen. Eine Gruppe von Polizisten, die einen Immigranten zu Tode misshandelt haben sollen, wird vor Gericht frei gesprochen. Das Urteil sorgt für große Unruhen auf den Straßen in Kopenhagen. Henning Tholstrup, einer der Polizisten, wird in einem Viertel, in dem viele Immigranten wohnen, in einem Keller gefangen genommen. Gleichzeitig stellt der Brückenmörder neue Informationen ins Netz. Er möchte auf ein viertes, gesellschaftliches Problem aufmerksam machen: die fehlende Integration von Ausländern. Henning Tholstrup, der verschollene Polizist wird von einem Ladenbesitzer entdeckt, der ihm zur Flucht verhilft. Draußen auf der Straße trifft Tholstrup auf einen Polizisten, von dem er Hilfe erhofft. Doch plötzlich zieht der Polizist eine Waffe und erschießt Henning Tholstrup, bevor er in einem Dienstfahrzeug verschwindet. Jetzt deutet alles darauf hin, dass der Täter, den Saga und Martin fieberhaft suchen, in den Reihen der Polizei zu finden ist.

Folge 4:
Das fünfte Problem, auf das der Täter aufmerksam machen will, ist die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber dem Thema Kinderarbeit. Er entführt einen Schulbus mit fünf Schulkindern. Er schließt die Kinder in eine Scheune ein und fordert, dass fünf Unternehmen, die Kinder als Arbeiter in Produktionsstätten im Ausland ausnutzen, angezündet werden sollen. Für jedes Unternehmen, das brennt, wird eins der Kinder frei gelassen. Ein Film mit den Kindern, die in einem Zimmer spielen, wird ins Netz gestellt. Innerhalb von zwei Stunden sollen fünf Unternehmen in Flammen stehen, sonst müssen die Kinder sterben. Der Countdown läuft. Saga und Martin konzentrieren sich in ihrer Suche auf den unbekannten Polizisten. Sie durchforsten eine Liste dänischer und schwedischer Elite-Polizisten. Das obdachlose Mädchen Sonja Lindberg erwacht aus dem Koma. Saga und Martin eilen zu ihr, und zeigen ihr die Fotos der Eliteeinheit. Sonja nimmt plötzlich eins der Fotos und zerknüllt es. Auf dem Foto ist der schwedische Polizist Jesper Andersson zu sehen. Das Täterprofil stimmt, aber trotz intensiver Fahndung bleibt Andersson vorerst unauffindbar. In der Stadt herrscht Chaos. Menschen engagieren sich für die Freilassung der Kinder, und Unternehmen werden in Brand gesteckt. Vier Minuten, vor Ende des Ultimatums, brennt das letzte Unternehmen. Die Kinder sind gerettet. Der Brückenmörder nimmt mit Daniel Ferbé Kontakt auf und möchte sich mit ihm treffen. Der Journalist Daniel Ferbé soll ein exklusives Interview bekommen. Als Daniel sich in sein Auto setzt, schließen sich die Türen automatisch. Daniel ist eingeschlossen. Plötzlich dringen giftige Gase durch das Ventilationssystem ins Wageninnere. Daniel stirbt. Jesper Andersson ist endlich gefunden und wird verhört. Er weist alle Anschuldigungen zurück – für die Tatzeiten hat er ein Alibi. Er kann aber nicht erklären, warum Sonja ihn identifiziert hat. Gleichzeitig suchen Saga und Martin nach einer Verbindung zwischen den Opfern. Sie versuchen in mehreren Verhören Andersson zu einen Geständnis zu bringen, aber er bleibt hartnäckig. Bei einem Toilettenbesuch gelingt Andersson, mit interner Hilfe, die Flucht und verschwindet zusammen mit einem anderen Polizisten. Die Jagd auf die beiden endet an einem Fähranleger. Beide werden festgenommen, aber Martin und Saga müssen bald feststellen, dass weder Andersson, noch sein Kollege als Täter infrage kommen. Saga und Martin stehen wieder ganz am Anfang, doch plötzlich entdecken sie bei ihren erneuten Recherchen eine ganz heiße Spur, die zu dem dänischen Polizisten Jens führt. Jens, der angeblich vor fünf Jahren bei einem Selbstmordversuch ums Leben kam, jetzt aber quicklebendig sein Unwesen zu treiben scheint…

Folge 5:
Saga und Martin sammeln so schnell es geht alle Informationen zu dem hauptverdächtigen dänischen Polizisten Jens. Sie suchen fieberhaft nach seinem Motiv. Dann finden sie heraus, dass Jens' Ehefrau und deren Sohn vor zehn Jahren bei einem Autounfall auf der Öresundbrücke ums Leben gekommen sind. Sie sprechen mit der früheren Freundin der Ehefrau, die erzählt, dass Jens' Frau sich hatte scheiden lassen wollen, da sie einen neuen Mann kennengelernt hatte. Martin muss Saga eingestehen, dass er selbst damals ein Verhältnis mit der Frau seines Kollegen und Freundes Jens hatte. Nach dem Unfall verlor Jens nicht nur sein privates Glück, sondern auch seinen Job. Es folgte sein fingierter Selbstmord. In einem Register findet sich der Name eines plastischen Chirurgen, der vor ein paar Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Martin und Saga sprechen mit der Krankenschwester, die bei ihm gearbeitet hatte, und sie erkennt Jens wieder. Er hatte in der Klinik sein Aussehen umfassend ändern lassen. Die Krankenschwester überreicht den Beamten ein aktuelles Foto von Jens, der sich nun Sebastian nennt. Mit Schrecken stellt Martin fest, dass dieser Mann sich vor kurzem mit seiner Frau Mette angefreundet hat. Saga und Martin gehen das komplette Material durch, das sie im Keller von Sebastians Haus, seiner Planungszentrale, gefunden haben. Sie erfahren, dass Martins Frau Mette und deren Kinder mit Sebastian unterwegs sein müssen und geben eine landesweite Großfahndung nach Sebastian heraus. Die Polizei bekommt einen anonymen Hinweis, dass man Hilfeschreie in einem Sommerhaus gehört hat. Martin und Saga fahren sofort zum Sommerhaus, um Mette und die Kinder zu retten. In der Gemengelage versteht Saga plötzlich, dass Sebastian es auf August, Martins Sohn, abgesehen hat. Jens, der seinen Sohn verloren hat, will den Tod von Martins Sohn. Bei Sagas Versuch mit August aus dem Haus zu fliehen, schießt Sebastian auf sie und verschwindet mit August in einem Auto. Saga wird ins Krankenhaus gebracht. Trotz ihrer Verletzung, weigert sie sich, aufzugeben. Sie muss August finden. Sebastian nimmt mit Martin Kontakt auf. Es kommt zu einem Treffen auf der Öresundbrücke…

Bildergalerie zum Film

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Land: Schweden, Dänemark
Jahr: 2011
Genre: Thriller, Drama, TV-Serie
Länge: 565 Minuten
FSK: 16
Kinostart: Kein deutscher Kinostart
Regie: Lisa Siwe, Charlotte Sieling, Henrik Georgsson
Darsteller: Henning Valin Jakobsen, Kim Bodnia, Dulfi Al-Jabouri




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