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Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer
Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer
© imFilm

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Bis an die Grenze - Der private Blick auf die Mauer (2012)

Deutsche Doku zusammengeschnitten aus rund 50 Stunden privaten 8mm-Aufnahmen von Berliner Bürgern aus dem Jahr 1961 - dem Jahr des Mauerbaus.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Es ist Sonntag, der 13. August 1961. Die Regierung der DDR legt den Grundstein für das "häßlichste Monument der Welt". Ostberliner Bau­ar­beiter beginnen damit, eine 43 Kilometer lange innerstädtische Mauer zu errichten. Für einen Stundenlohn von 1,38 Ostmark. Die SED-Politiker teilen die Stadt, trennen können sie die Menschen jedoch nicht.
Eine ganze Stadt steht unter Schock. Das "grausame Jahr­hun­dert­bau­werk" wird zunächst ungläubig betrachtet. Doch das machtlose Entsetzen weicht allmählich einem wieder erstarkten Durchhaltewillen, wie er schon während der Berlin-Blockade die Einwohner der Millionenstadt charak­terisierte.
Die Bürger holen Fotoapparat und Filmkamera aus ihren Schränken und halten die Ereignisse im Bild fest. Ereignisse, die um die Welt gehen. Gerade hatten sich die Nachkriegsberliner von den Trümmern der Ver­gan­gen­heit befreit, als sich die Gegenwart anschickte, ihnen die Zukunft zu nehmen.
Fortan produzieren die Berliner und ihre Besucher eigene Doku­men­tar­filme über das Leben in einer veränderten Stadt, zuerst in ruckartigem Schwarz-Weiß, später dann in gezoomter Buntheit. Diese belichtete Be­trof­fenheit, die bislang meistens vor der Öffentlichkeit versteckt gele­gent­lich im (Ge-)Heimkino das Licht der Projektionslampe erblickte, gilt es zu entdecken. Jene alten 8mm-Aufnahmen sind neu und machen deshalb neugierig; sie geben der geteilten Stadt eine bislang unbekannte Per­spektive.

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2012
Genre: Dokumentation
Länge: 95 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 01.11.2012
Regie: Gerald Grote, Claus Oppermann
Verleih: imFilm

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