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Meine keine Familie (2012)

Österrreichische Doku über das Aufwachsen in der Anfang der 1970er gegründeten größten Kommune Europas, dem Friedrichshof...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Gemeinschaftseigentum, freie Sexualität, Auflösung der Kleinfamilie, - das waren die Grundprinzipien des Friedrichshofs, der größten Kommune in Europa, die vom kürzlich verstorbenen Wiener Aktionisten Otto Mühl Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Der Regisseur Paul-Julien Robert, der in diese Kommune hineingeborenwurde, begibt sich in Meine keine Familie auf eine persönliche Reise in die eigene Vergangenheit. Ausgehend von Archivmaterial, das im Film erstmalig öffentlich gezeigt wird, konfrontiert der Regisseur sich selbst und seine Mutter mit der Frage: Was ist Familie?

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Meine kleine FamilieMeine kleine FamilieMeine kleine FamilieMeine kleine FamilieMeine kleine FamilieMeine kleine Familie

FilmkritikKritik anzeigen

Zwei Themen stellt die gelungene, authentische Dokumentation "Meine kleine Familie" von Paul-Julien Robert in ihren Mittelpunkt. Zum einen stellt sie die Frage danach, was "Familie" eigentlich ist und was sie bedeutet. Der andere, wesentlich spannendere Inhalt ist jedoch, dass "Meine kleine Familie" ausführlich das Leben und den Alltag in einer der größten Kommunen [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2012
Genre: Dokumentation
Länge: 93 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 24.10.2013
Regie: Paul-Julien Robert
Verleih: mindjazz pictures

ZusatzinformationAlles anzeigen

Im Jahr 1970 gründete Otto Muehl in seiner Wiener Wohnung eine Kommune, die durch ihre Radikalität über die Kunstszene hinaus Bekanntheit erlangte. 1972 erwarben die Kommunarden das letzte bewohnbare [...mehr] Haus eines verlassenen Gutshofes auf der Parndorfer Heide – den Friedrichshof.

Dieser wurde innerhalb von knapp zwei Jahrzehnten zum Zentrum eines internationalen Netzwerkes von über 20 Stadtgruppen ausgebaut. In den assoziierten Kommunen praktizierten zeitweise über 600 Menschen in halb Europa ein radikal - utopisches Leben nach den Prinzipen: "Selbstdarstellung, gemeinsames Eigentum, freie Sexualität ohne feste Paarbeziehungen, gemeinsame Arbeit und Produktion, kollektives Kinderaufwachsen und direkte Demokratie".

Nach der Einleitung von gerichtlichen Voruntersuchungen gegen Muehl und zunehmender Unzufriedenheit vieler Kommunemitglieder wurde Ende der Achtziger- jahre der gesamte Besitz in eine Genossenschaft eingebracht und 1990 löste sich das gemeinschaftliche Lebensexperiment auf. Otto Muehl wurde im Herbst 1991 wegen Unzucht mit Unmündigen verurteilt.

Den heute in der Genossenschaft organisierten, ehemaligen Kommunarden ist es ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung innerhalb der Kommune differenziert aufzuarbeiten. Für Meine keine Familie wurde daher das seit 20 Jahren gesperrte Archivmaterial erstmals zur Verwendung in einem Film freigegeben.

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