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Ich sehe was, was Du nicht siehst: Burnout Depression
Ich sehe was, was Du nicht siehst: Burnout Depression
© Ringelreih Studios

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Ich sehe was, was Du nicht siehst: Burnout Depression (2013)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Psychische Krankheiten sind in der Gesellschaft nach wie vor tabu - am Arbeitsplatz erst recht. Zwar wird Burnout als "Ergebnis erbrachter Leistung" heute tendenziell salonfähiger, doch ist es im Gegensatz zur Depression kein eigentliches Krankheitsbild. Dies führt oft zu Missverständnissen, der "richtige" zwischenmenschliche Umgang fällt schwer. Betroffene Menschen - und meist auch ihre Angehörigen - schämen sich ihrer schwer fassbaren Erkrankung und verschliessen sich noch mehr.
Der Film mischt spannende Facetten: Betroffene wie Marylou Selo und Fachpersonen erzählen ungeschminkt von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Die Theatergruppe Knotenpunkt aus Zürich vermittelt lebensnahe Situationen eines erkrankten Menschen in seinem sozialen Umfeld. Emotionale Bilder und Musik versuchen dem Zuschauer einen Eindruck davon zu geben, wie sich eine Depression anfühlen könnte… und dennoch bleibt der Schmerz kaum (be)greifbar.
Der Liechtensteiner Regisseur und Produzent Tino Wohlwend erklärt anhand von Interviews mit Betroffenen die Krankheit Depression, wie er sie auch selbst erlebt hat. Die dabei berichteten Parallelen sind verblüffend. Und dennoch bleiben Erfahrungen und Erlebnisse der betroffenen Menschen jeweils eine Geschichte für sich selbst, die sich unterschiedlich stark und in vielfältigen Formen zeigt. Denn Depression kann jede(n) treffen. Depression hat viele Gesichter. Depression ist behandelbar.

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Land: Deutschland, Schweiz
Jahr: 2013
Genre: Dokumentation
Länge: 105 Minuten
FSK: 0
Regie: Tino Wohlwend
Darsteller: Harald Schmidt

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