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Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma'abarot
Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma'abarot
© absolut MEDIEN

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Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma'abarot (2013)

In Nazi-Deutschland verfolgt, im Kibbuz Schutz und eine neue Heimat gefunden: Fünf Israelis berichten von ihrem Leben als ehemals sehr junge Verfolgte und spätere Kibbuzim, von Flucht, Todesangst und den Idealen ihres Kollektivs. Die Projektfilmgruppe DocView hat diese spannenden Biographien festgehalten, in denen niemand spricht außer den Überlebenden selbst.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


"Erhobenen Hauptes" erzählt die Lebensgeschichten von fünf Personen, denen zwei Dinge gemeinsam sind: Sie alle sind in Deutschland geboren und aufgewachsen und wurden als Juden und Jüdinnen ab 1933 von den Nazis verfolgt – und sie alle leben im gemeinschaftlich-sozialistisch organisierten Kibbuz Ma'abrot in Israel.
v Wann, wie und warum sie dort hinkamen, erzählen die ProtagonistInnen auf eindrückliche Weise. Dabei geht es um ihre glückliche Kindheit und um deren teilweise abruptes Ende – alle bekamen den Antisemitismus massiv zu spüren. Die Wege raus aus Deutschland sind sehr unterschiedlich: Hannah Schalem, Ora Lahisch und Joav Burstein gelang die Ausreise mit der Jugend-Alijah ins damalige Palästina – Hannah und Ora sahen ihre Eltern nie wieder. Hanni Aisner konnte mit ihrer Familie zunächst nach Chile fliehen und kam später nach Israel. Zvi Cohen wurde mit seiner Familie nach Theresienstadt deportiert, was seine Eltern und er durch Glücksfälle überlebten.

Mindestens genauso eindrücklich wie von der Zeit in Deutschland und dem Weg nach Palästina oder Israel erzählen die ProtagonistInnen aber auch, wie sie den Kibbuz und damit auch sich ein neues Leben aufbauten. Mit Begeisterung erzählen sie von ihrem Versuch, ein anderes Leben zu leben, ein Leben in Solidarität und Gemeinschaft, in dem jede/r Einzelne wichtig ist.

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2013
Genre: Dokumentation
Länge: 96 Minuten
FSK: 12
Kinostart: Kein deutscher Kinostart
Verleih: absolut MEDIEN

Zusatzinformation

Gewinner des Langfilmwettbewerb des LICHTER-Filmfest Frankfurt International 2014.

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