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Voices of Violence (2015)

Dokumentarfilm über Frauen, die im Bürgerkrieg der Demokratischen Republik Kongo Gewalt erfahren haben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Die Demokratische Republik Kongo ist für Frauen eines der gefährlichsten Länder der Welt. Während des Bürgerkriegs, der in manchen Regionen noch weiter wütet, wurden zahllose Frauen aus ihren Dörfern von Rebellen entführt und vergewaltigt. Die Überlebenden stoßen bei ihrer Rückkehr auf soziale Ächtung und werden in der Regel von ihren Männern verstoßen. Die Stellung der Frau ist im Kongo traditionell durch ihre dienende Aufgabe dem Ehemann gegenüber definiert. Wird eine Frau vergewaltigt, so verliert sie für den Ehemann ihren Wert. Schon im Alltag zeigen Opfer sexueller Gewalt die Täter nicht an, weil diese oft durch ihre Verbindungen gut geschützt sind, aber auch weil das Thema tabuisiert ist. Vor den Rebellen, die nachts Dörfer überfallen und die Frauen entführen, gibt es erst recht keinen Schutz. So leben die Frauen in der Region Süd-Kivu an der Grenze zu Ruanda in ständiger Angst, dass sich ihr Trauma wiederholt.

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FilmkritikKritik anzeigen

Claudia Schmid ("Die Stille der Unschuld – Der Künstler Gottfried Helnwein") hat bereits mehrere Dokumentarfilme über Künstler gedreht. Nun widmet sie sich einem neuen Themengebiet, der Gewalt gegen Frauen. "Voices of Violence" über Vergewaltigungsopfer im Kongo ist der erste Teil einer Trilogie: In einem zweiten Film will sich Schmid in Benin und Bangladesch umschauen, im dritten Film soll [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2015
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 10.03.2016
Regie: Claudia Schmid
Verleih: mindjazz pictures

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