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Herr Vig und die Nonne
Herr Vig und die Nonne
© Edition Salzgeber

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Herr Vig und die Nonne (2006)

The Monastery: Mr. Vig and the Nun

Humorvoller Dokumentarfilm über die Annäherung zweier verschrobener Individualisten, die einen gemeinsamen Traum haben: Herr Vig, ein 82-jähriger Eigenbrötler, möchte aus seinem Schloss ein russisch-orthodoxes Kloster machen. Eine Delegation russischer Nonnen, darunter die eigenwillige Schwester Amvrosya, kommt zu Besuch, um die Eignung des Gebäudes zu überprüfenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Sein ganzes Leben hat der 82-jährige Jørgen Laursen Vig von der Einrichtung eines Klosters in seinem dänischen Schloss geträumt: ein Monument gegen die eigene Vergänglichkeit. Er war Gemeindepfarrer und Bibliothekar und kann sich als Theologe nichts Schöneres vorstellen, als ein Gotteshaus zu gründen – unter dem russischorthodoxen Patriarchat auf dänischem Boden.
Stets hat er allein gelebt, war nie verliebt und ist über die Jahre zum Eigenbrötler geworden. Liebe und Sexualität ist für ihn immer nur Mittel zur Fortpflanzung gewesen – für die er nichts übrig hatte. Menschen mag er im Allgemeinen nicht – Frauen insbesondere.

Nun offeriert ihm das Patriarchat von Moskau plötzlich, russisch-orthodoxe Nonnen in sein Haus zu senden, um die Eignung des Gebäudes für den Orden zu prüfen. Der Lebenstraum des alten Mannes könnte wahr werden, doch schon bei den Vorbereitungen zum Besuch der frommen Frauen wird Herr Vig nervös: die Treppe ist nicht in Ordnung, überall hängen Spinnweben, und hier und da könnten noch ein paar Kreuze aufgehängt und Buddhas weggeräumt werden.
Die Nonnen bringen als Geschenk eine Ikone mit. Ein missbilligender Blick fällt auf das chinesische Opiumbett. Ansonsten ist der Eindruck des Gebäudes durchaus positiv.

Nachdem die Heizung notdürftig repariert ist, kehrt eine Delegation der Nonnen wieder, um sich im Sommer für längere Zeit einrichten. Unter ihnen ist die aufgeweckte und durchsetzungsstarke Schwester Amvrosya, mit deren Aktionismus Herr Vig schnell in Konflikt gerät... und überhaupt gehen ihm die großen Veränderungswünsche und Zukunftspläne der Schwestern bald auf die Nerven.
Der religiöse Tagesablauf im Haus ist äußerst strikt: Um Mitternacht eine Stunde beten, um 5.30 Uhr aufstehen, von 6 bis 10 Uhr beten, um 11 Uhr essen, von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr arbeiten und von 17 bis 20 Uhr wieder beten.
Alles muss immer sauber sein, Nonnen sind niemals müde, sie bringen ihr eigenes Essen mit und keine Eier vor dem 12. Juli!

Herr Vig hat kein Verständnis dafür, wieder ein neues Dach zu fertigen. Die russisch-orthodoxe Kirche würde die Renovierungskosten übernehmen, doch soll er diesen Nonnen wirklich Schloss Hesbjerg überlassen? Und wie überhaupt? Abtreten? Vermieten? Vererben?
Der Eigenbrötler bekommt kalte Füße und regt eine zweite Kirche an, so dass sein Schloss nur ein temporäres Kloster wäre – doch da hat er die Rechnung ohne die russische Orthodoxie gemacht: Eine Kirche bleibt eine Kirche!

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Herr Vig und die Nonne

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Land: Dänemark
Jahr: 2006
Genre: Dokumentation
Länge: 84 Minuten
Kinostart: 07.02.2008
Regie: Pernille Rose Grønkjær
Darsteller: Jørgen Laursen Vig, Schwester Ambrosija
Verleih: Salzgeber & Co

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