VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Zum Video: Carla's Song

Carla's Song (1996)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt: “You don´t understand anything” - “Du verstehst gar nichts”. Schmerzhaft wird sich diese Dialogzeile am Ende von “Carlaís Song” in unser nichtswissendes Gewissen brennen, denn auch wir haben eigentlich nichts verstanden, nichts gewußt und noch nie etwas davon gehört, wie die drei berühmten Affen, die ihre Greifgliedmaßen irgendwo in ihren scheinheiligen Gesichtern hängen haben. Oder was wissen wir schon über Nicaragua, über die Sandinisten, über Menschenrechtsverletzungen, über die CIA, über einen angeblichen “Bürgerkrieg”, der vor gar nicht allzu langer Zeit unheilbare Wunden in ein Land riß, die noch heute blutig und brennend auseinanderklaffen. Wenn wir ehrlich sind, erinnern wir uns beim Schlagwort “Nicaragua” höchstens an die gold-blonde Dagmar der 20 Uhr-Nachrichten und eine Mittelamerika-Landkarte der Tagesschau, auf der unser Blick oft genug urlaubsgeschwängert in die Karibik abzuschweifen drohte.
Auch George, einem rebellischen Busfahrer der Glasgower Verkehrsbetriebe, treiben landeskundliche Fragen wohl eher Runzeln auf die Stirn, bis er 1987 bei einer Kartenkontrolle die Schwarzfahrerin Carla, eine Bürgerkriegsflüchtige aus Niceragua kennenlernt. Und dieses Zusammentreffen wird Georges` Leben vollständig außer Kontrolle bringen und ihn in eine Region des amerikanischen Kontinents führen, die anfangs einem unbekannten, schwarzen Loch zu ähneln scheint.


FilmkritikKritik anzeigen

“Carla´s Song” ist eine kleine, private Beziehungsgeschichte und gleichzeitig der große Versuch einer politischen Aufarbeitung mittelamerikanischer Historie der 80er Jahre. Zwei unkomplizierte Menschen geraten in eine komplizierte und komplexe Situation, in der sie sich Vertrauen und gegenseitiges Verständnis hart “erkämpfen” müssen. Der britische Regisseur Ken Loach (“Raining Stones”) benutzt [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Großbritannien, Deutschland, Spanien
Jahr: 1996
Genre: Romantik
Länge: 127 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 09.09.1997
Regie: Ken Loach
Darsteller: Oyanca Cabezas, Scott Glenn, Robert Carlyle

Verknüpfungen zum FilmAlle anzeigen






Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.