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Der Rote Punkt (2008)

Die japanische Studentin Aki Onodera reist auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach
Deutschland. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 7 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die junge Japanerin Aki Onodera wird von Träumen aufgewühlt, die aus den lange verschütteten Erinnerungen an ihre frühen Kindheitstage aufsteigen. Eigentlich sollte sie sich so kurz vor dem Ende ihres Studiums auf die Jobsuche konzentrieren, aber stattdessen fährt sie zu ihrem Elternhaus und entdeckt dort in einer Abstellkammer ein altes Paket aus einem fremden Land. Ein alter Fotoapparat, in dem noch ein Film steckt, und ein vergilbter Umschlag mit einem Brief und einer ausländischen Landkarte, auf der ein roter Punkt eine Stelle markiert, scheinen die Schlüssel zu ihren Träumen zu sein.

Aki setzt sich über die Bedenken ihrer Eltern und ihres Freundes hinweg und fliegt alleine nach
Deutschland, um diesen Ort zu suchen. Im idyllischen Ostallgäu betritt sie auf der Suche nach
dem richtigen Weg die örtliche Polizeidienststelle, wo gerade der 18jährige Motorradraser Elias
Weber vernommen wird. Als Elias’ Vater Johannes hereinkommt, um seinen Sohn abzuholen,
bittet ihn der Polizist, die junge Japanerin mitzunehmen, da ihr Ziel ganz in der Nähe des Hauses
der Familie Weber liegt.

Vater und Sohn setzen Aki auf deren Wunsch an einem Waldrand ab, wo es außer Bäumen und
Feldern nichts Besonderes gibt, und fahren nach Hause. Als Elias nach dem Abendessen mit
seiner Schwester losfährt, um sein Motorrad zu holen, treffen sie wieder auf die junge Japanerin,
die im Regen verzweifelt nach einer Bleibe für die Nacht sucht. Sie nehmen sie mit in die Stadt -
und als sie auch dort kein Hotelzimmer finden, wird Aki kurzerhand im Gästezimmer der Familie
Weber aufgenommen.

Am nächsten Tag hilft Elias Aki bei der Suche nach der auf der Landkarte markierten Stelle. Dort
soll sich ein Gedenkstein zum Andenken an Akis leibliche Familie befinden, die vor 18 Jahren
tödlich verunglückt ist, wie Aki Elias in unbeholfenem Deutsch erklärt. Abends provoziert Elias
einen heftigen Streit mit seinem Vater, der ihm eine Ohrfeige einbringt. Elias verläßt umgehend
das Haus, gefolgt von seinem Vater, der seine Tat schon bereut. Und auch sonst zeigt sich, daß
Akis Anwesenheit und die Suche nach ihrer Vergangenheit ganz ohne ihre Absicht die
Spannungen innerhalb der Familie verstärken - und letztlich dazu führen, daß auch ein bislang
verschwiegener Teil der Weber'schen Familiengeschichte ans Tageslicht kommt.

Als Aki schließlich die gesuchte Stelle findet, setzt sich an diesem Ort alsbald jeder der
Beteiligten auf seine Art mit der Vergangenheit auseinander, um ein neues Leben beginnen zu
können…

Bildergalerie zum Film

Familienpicknik (Toshihiro Yashiba, Yuki Inomata,...euserDie junge Aki und ihre Tante (Kyouka Shibata, Mikiko...ukawaAki und Jun (Yuu Saito, Yuki Inomata) – Foto...ukawaAbendessen in Japan (Shinya Owada, Mikiko Otonashi,...ukawaAuf der Polizeiwache (Michael Tschernow, Yuki...euserAki Onodera (Yuki Inomata) – Foto von Chris...euser

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Japan, Deutschland
Jahr: 2008
Genre: Drama
Länge: 82 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 04.06.2009
Regie: Marie Miyayama
Darsteller: Orlando Klaus, Hans Kremer, Yuki Inomata
Verleih: Movienet

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