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Marc Eberle und Kameramann Richard Ladkani - Amerikas...Laos
Marc Eberle und Kameramann Richard Ladkani - Amerikas geheimer Krieg in Laos
© Gebrüder Beetz Filmproduktion

Zum Video: Amerikas Geheimer Krieg in Laos - Die größte...er CIA

Amerikas Geheimer Krieg in Laos - Die größte Militäroperation der CIA (2007)

Amerikas Geheimer Krieg in Laos

Dokumentation: Der Vietnamkrieg war der erste Krieg, der per TV in die Wohnzimmer kam. Dass zeitgleich auch im Nachbarland Laos gekämpft wurde, blieb hingegen bis heute weitgehend unbeachtetUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 7 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Vor über 30 Jahren erschütterten die Bilder des Vietnamkrieges die Weltöffentlichkeit. Er war der erste Fernsehkrieg der Geschichte. Davon, dass dieser Krieg auch im Nachbarland Laos geführt wurde, ist bis heute so gut wie nichts bekannt. Vom Geheimkrieg in Laos gibt es kaum Bilder. Er ist eines der unaufgearbeiteten Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Und das, obwohl dieser Krieg bis heute nicht wirklich beendet und er die größte und zugleich spektakulärste Geheimoperation in der Geschichte der CIA ist. Deren Ziel: die Zerstörung des Ho-Tschi Minh-Pfades, der Versorgungsroute des Vietcong, die zu Teilen durch den laotischen Dschungel verlief.

Zwischen 1964 und 1973 bombardieren die USA "das Land der Millionen Elefanten" rund um die Uhr. In 580.000 Flügen (mehr als in Vietnam) werden 2,1 Millionen Tonnen Bomben auf Laos geworfen. Das ist durchschnittlich alle 8 Minuten eine Bombe, 24 Stunden täglich, neun Jahre lang. Das sind mehr Bomben, als auf Deutschland und Japan zusammen während des ganzen Zweiten Weltkriegs niedergingen. Ein Großteil des Landes wurde mit Millionen Blindgängern und vom Entlaubungsmittel "Agent Orange" verseucht. Bis heute sterben Menschen an den Hinterlassenschaften dieses Krieges. Zugleich zwingt die CIA Angehörige eines laotischen Bergvolkes, die Hmong, als Soldaten in eine geheime Guerilla-Armee. Im Kampf gegen den Vietcong und laotischen Kommunisten kommen sie zu zigtausenden ums Leben.

Als die USA den Krieg in Vietnam verlieren, geben sie auch die Geheimbasis Long Cheng auf: die Stadt, den Flughafen, die Guerilla-Armee. Wie in Vietnam verraten sie in Laos ihre Helfer und Alliierten und überlassen die Hmong der Verfolgung durch die neue kommunistische Regierung in Vientiane. Reste der CIA-Guerilla liefern sich bis heute im Dschungel immer wieder Gefechte mit laotischen Regierungstruppen.

In seinem Film begibt sich Marc Eberle auf die Suche nach den letzten Spuren der gigantischen Geheimoperation. Mit zum Teil bisher unveröffentlichtem Archivmaterial der CIA erzählt er die Genese und unglaubliche Geschichte dieses Krieges, der in vielen Merkmalen zum Vorläufer für die heutige amerikanische Kriegsführung wurde. Zeitzeugen wie ehemalige Offiziere und Piloten der CIA und der Hmong-Armee, Geheimdienstexperten und Journalisten erzählen von der grausamen Surrealität und den Folgen dieses Krieges. Und Eberle besucht Long Cheng, das seit 1975 von keinem westlichen Journalisten betreten werden konnte. Eine Ruinenlandschaft und Geisterstadt, die bis heute keinen Frieden gefunden hat.

Bildergalerie zum Film

Hmong Soldaten mit General Vang Pao - Amerikas...LaosHmong Gruppe - Amerikas geheimer Krieg in LaosCrew und Protagonist Fred Branfman (2.v.l) - Amerikas...LaosAmerikas geheimer Krieg in LaosLong Cheng - Amerikas geheimer Krieg in LaosCIA Auszeichnung - Amerikas geheimer Krieg in Laos

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2007
Genre: Dokumentation
Länge: 80 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 04.05.2009
Regie: Marc Eberle
Verleih: Zweitausendeins

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