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Valhalla Rising
Valhalla Rising
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Valhalla Rising (2009)

Odyssee in die HölleKritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4.6 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 7 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Im Jahr 1000 wird der Krieger "Einauge" (Mads Mikkelsen) in Nordschottland wie ein Sklave gehalten und zu brutalen Schaukämpfen gezwungen. Als ihm die Flucht gelingt, schließt er sich kriegerischen Wikingern an und sticht mit ihnen in See. Nach einer Odyssee erreicht das Schiff endlich ein unbekanntes Land. Sie glauben, 'Walhalla', den Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Krieger, erreicht zu haben. In der neuen Welt müssen sich "Einauge" und die Wikinger ihrem Schicksal stellen.

Bildergalerie zum Film "Valhalla Rising"

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

Weiterhin machte es sich der inzwischen in England arbeitende Däne Nicolas Winding Refn zur Aufgabe, jedes Genre einmal gegen den Strich zu bürsten. Nach Gangsterfilm ("Pusher“-Trilogie), Thriller ("Fear X“), Gefängnisdrama ("Bronson“) und vor dem Horrorschocker ("Neon Demon“) legt er mit der Wikinger-Odyssee "Walhalla Rising“ seinen bislang abstraktesten Ausflug in Genregefilde vor. Dabei setzte er seine Zusammenarbeit mit Mads Mikkelsen fort, der mit "Pusher“ (gefolgt von "Pusher II“) seinen Durchbruch erlangte. Da sein hünenhafter Krieger nicht spricht und auch keine Emotionen zeigt, war Mikkelsen gefordert, allein mit seiner Präsenz zu reagieren.

Gemeinsam mit einem blonden Knaben (Maarten Stevenson) schließt sich der aus der Normannen-Gefangenschaft geflohene, stumme Krieger "Einauge“ mit seherischen Fähigkeiten einer Gruppe Wikinger-Kreuzfahrer an, welche die wilden Einwohner eines unerschlossenen Gebiets zum Christentum bekehren wollen. Refn setzt erneut auf ein Werk der Extreme – extrem langsam, düster, dialogarm und gewalttätig. Die ausgefallenen Bildkompositionen entfalten mit ihrem dreckigem Anstrich und dem psychedelischen Score durchaus eine poetische Kraft. Dabei beansprucht der psychedelische Trip in die Finsternis auf Werner Herzogs "Aguirre“-Spuren aber ebenso die Zuschauergeduld.

Trotz kurzer Gewaltschübe darf man kein Abenteuerwerk erwarten. Der Weg führt von Actionmomenten hin zu statischen Einstellungen im Finale. Laut Refn existierte im Script sogar ein Endkampf des Einzelgängers gegen einen indigenen Stamm. Doch kurzfristig entschloss er sich, diesen ebenso zu streichen wie manche Dialoge. Stattdessen ergibt sich "Einauge“ in Christus-Manier seinem Schicksal, um den Jungen als sein früheres Sprachrohr zu beschützen. Die Überschriften der sechs Kapitel unterstreichen die Intentionen des Filmemachers, der den Weg des Protagonisten vom Sklaven zum Krieger zum Gott zurück zum Menschen beschreibt. Am Ende wird der Schweigsame eins mit der Natur und ihm kommt endlich Erlösung zu.

Fazit: Nicolas Winging Refns Ausflug in Andrei Tarkovski-Gefilde mit einem teils blutigen, teils meditativen Epos samt christlicher Symbolik. Das Ergebnis ist ein bildgewaltig-nachwirkender, aber wenig zugänglicher Trip.




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Zum Video: Walhalla Rising

Besetzung & Crew von "Valhalla Rising"

Land: Großbritannien, Dänemark
Weitere Titel: Walhalla Rising
Jahr: 2009
Genre: Action, Abenteuer
Länge: 93 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 15.05.2026
Regie: Nicolas Winding Refn
Darsteller: Jamie Sives, Gary Lewis, Gary McCormack, Mads Mikkelsen, Mathew Zajac
Kamera: Morten Søborg
Verleih: Der Filmverleih GmbH

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