US Drama-Komödie: Theron stellt eine geschiedene Ghostwriterin für Jugendromane dar, die zurück zu ihrem Teenage-Ich finden will. Dafür reist sie in ihr Heimatstädtchen im Mittleren Westen, um dort eine alte Flamme wiederzusehen. Doch ihr Jugendschwarm ist inzwischen glücklicher Familienvater und will nichts mehr mit ihr zu tun haben...
Inhalt
Mavis Gary (Charlize Theron) war einst das begehrteste Mädchen der gesamten Highschool, die Welt stand ihr offen. Doch jetzt, mit 37 Jahren, steht sie vor einem Trümmerhaufen: Ihre Ehe ist gescheitert. Die Jugendbuchreihe, die sie als Ghostwriterin verfasst, soll eingestellt werden. Und zu allem Überfluss trinkt sie eindeutig zu viel. Das Leben droht an ihr vorbei zu ziehen. Als sie erfährt, dass ihre große Jugendliebe Buddy Slade (Patrick Wilson) Vater geworden ist, weiß Mavis plötzlich was zu tun ist: Sie muss Buddy aus seinem spießigen Familienleben befreien und endlich das Leben mit ihm leben, das sie sich immer an seiner Seite erträumt hat.
Die Rückkehr in ihre Vergangenheit erweist sich allerdings um einniges schwieriger als gedacht. Verständnis wird ihr ausgerechnet von ihrem wenig attraktiven ehemaligen Klassenkameraden Matt (Patton Oswalt) entgegen gebracht, der die Vergangenheit ebenfalls nicht abschütteln kann. Doch kein noch so guter Rat kann Mavis von ihrem Plan abbringen, Buddys Liebe zurückzuerobern...
8martin vom 25.02.2012 Allein dem schauspielerischen Talent von Charlize Theron ist es zu danken, dass man über diesen mittelmäßigen Film ein Wort verliert. Sie spielt die etwas unreife, für Teenies schreibende Enddreißigerin erschreckend überzeugend. Die anderen Figuren bleiben blass. Die Ausgangssituation ist wie in unzähligen amerikanischen Filmen bereits geschildert, die Heimkehr nach vielen Jahren in den Ort, wo man aufgewachsen ist. Nur dass Mavis (Theron) beabsichtigt ihren Jugendschwarm (Patrick Wilson), der glücklich verheiratet und gerade Vater geworden ist, zurückzuerobern. Das Vorhaben muss scheitern, aber wie das geschieht, verdeutlicht nur die Hauptdarstellerin bravourös. Es ist keine Komödie, eher ein Psychogramm einer gestörten, gescheiterten Frau, die man nur bemitleiden kann. Ihr wunderschönes Gesicht verfinstert sich, erstarrt in Eiseskälte, wobei es eine potentielle tödliche Gefahr ausstrahlt oder es wirkt nach durchsoffener Nacht leicht derangiert. Sie zeigt neben kurzen Einblicken in ihr Innenleben auch noch Reaktionen auf diese hinterwäldlerische, spießige Welt von Losern. Da bleibt vieles aber an der Oberfläche. Lediglich das Geschwisterpaar (Collette Wolfe, Patton Oswalt) hebt sich durch differenziertere Darstellung von den übrigen etwas ab. Diese beiden geben Mavis sogar Impulse für eine mögliche Weiterentwicklung, deren Auswirkungen aber am Ende offen bleiben. Man fragt sich, ob Mavis ein anderes, neues Leben beginnen kann? So ist das alles nichts Besonderes.