Ein deutscher Heimatfilm der skurrilen Art. Die gutaufgelegte Corinna Harfouch wird bei ihrem Leipzig-Besuch in eine abstruse Verschwörung rund um das Völkerschlachtdenkmal verwickelt. Eine schwach inszenierte Komödie mit zu wenig Witz...
Inhalt
Die erfolgreiche Marketingexpertin Helene lebt in den USA. Um ihre Scheidung von Noch-Ehemann Paul durchzubringen, muss sie in ihre Heimatstadt Leipzig fliegen. Dort zeigt ihr Paul deutlich, dass er sie noch liebt und eigentlich gar nicht gewillt ist, sich scheiden zu lassen. Helene aber will schnellstmöglich wieder in die USA, wo schon der Nachfolge-Ehemann auf sie wartet.
Dann aber kommt ihr Oma Krause in die Quere. Die alte Dame, die Helene in einem Café trifft, verfolgt mit ihrem computerbegeisterten Enkel eine heiße Spur zu einer Verschwörung rund um das Völkerschlachtdenkmal. Enkel Benjamin hat sich bei der Stadt eingehackt und ist auf einen geheimen Millionendeal gestoßen: Die Stadt Leipzig will das Völkerschlachtdenkmal an eine amerikanische Firma verkaufen, die das Wahrzeichen demontieren und in der kalifornischen Wüste wieder aufbauen lassen möchte. Durch den dubiosen Deal soll Leipzig die erste schuldenfreie Stadt Deutschlands werden. Gemeinsam mit den Bewohnern des Altersheims will Oma Krause das Denkmal retten. Doch sie fällt der Aufregung zum Opfer – und die Diskette landet bei Helene. Neugierig geworden, will Helene sich nun selbst um Aufklärung bemühen.
Sabine vom 05.10.2010 Einer meiner absoluten Lieblingsfilme - wohne neben dem Völki, kenne noch das Kassenhäuschen und natürlich all das andere in Leipzig, mittendrin Corinna Harfourch! Einfach klasse! Spannend, witzig, zu Herzen gehend - und all das mit ganz wenig Aufwand! Übrigens gibt's den Film direkt im Shop des Völkerschlachtdenkmals zu kaufen (hab auch lange gesucht).
Thilo vom 03.08.2009 Leute, das ist ein richtig guter Film, auch wenn kaum bekannte Schauspielgrößen dabei sind. Mit einem Minimum-Buget haben es die Macher fertig gebracht ein Optimum an Spannung, Unterhaltung und auch gelegentlichen Witz (und das bereits im Vorspann, welchen man aber erst am Ende richtig begreift) auf die Leinwand zu bringen. Warum der Film allerdings als P18 in das Kino gebracht wurde, ist mir noch heute ein Rätsel - außer daß jemand dessen Erfolg ausbremsen wollte, ebenso wie mit der Spielzeit um 23:30 Uhr und dazu lief der Streifen auch noch in recht wenigen Kinos - vollkommen ungerechtfertigt, wie ich finde. ...und nun bin ich auf der Suche nach 'ner DVD von...