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Kritik: The 13th Floor (1998)


In Hollywood hat man bekanntlich oft den Drang, sich eines Themas mehrfach anzunehmen. So kommt, nach "Matrix" und dem Cyber-Thriller "eXistenZ" von David Cronenberg, nun mit "The 13th Floor" ein dritter Film in unsere Kinos, der sich mit virtuellen Welten auseinander setzt – und dabei unsere eigene Realität in Frage stellt.

Basierend auf Daniel Galouyes Roman "Simulacron 3" – das Buch diente schon Rainer Werner Fassbinder als Vorlage für "Welt am Draht" – inszenierte Deutschland-Export Josef Rusnak einen atmosphärisch dichten Thriller im Stil eines Film Noir. Auch optisch kann sich der von Roland Emmerich produzierte Streifen sehen lassen – nur die Story kommt zu kurz. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass man die Wendungen des Plots nach "eXistenZ" und "Matrix" gut vorhersehen kann.

Herausgekommen ist also ein routinierter Genre-Film mit zahlreichen Spezialeffekten, die ein Los Angeles vergangener Tage wieder auferstehen lassen. Die Hauptdarsteller Gretchen Mol, Craig Bierko sowie Armin Mueller-Stahl spielen solide – mehr gibt das Drehbuch auch nicht her. „The 13th Floor“ ist zweifellos schön anzusehen, und wem das reicht, wird hier als Genre-Fan ganz gut bedient.





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