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Verlockende Falle
Verlockende Falle
© 20th Century Fox

Kritik: Verlockende Falle (1999)


Sean Connery will's nochmal wissen, und so stellt der 68 Jahre alte Schotte seiner Fangemeinde eine "Verlockende Falle" aus Charme, Charisma und Sex-Appeal. Doch weil das nur die halbe Miete ist, steht dem Ex-Bond eine schöne, 40 Jahre jüngere Frau zur Seite: Catherine Zeta-Jones, einer der Lichtblicke aus "Die Maske des Zorro", stellt ihre markanten Rundungen gekonnt zur Schau.

Das aber ist zu wenig für einen 115 Minuten langen Kinofilm: Connery spielt ohnehin mal wieder nur sich selbst – und das auch noch mit schwindendem Elan! Schuld ist natürlich auch die arg mißratene Story voller Implausibilitäten, deren Anliegen über weite Strecken darin zu bestehen scheint, die katzenhafte Beweglichkeit der Hauptdarstellerin zu demonstrieren.

Seinem Ruf als sparsamer Schotte wurde Connery, der sich hier auch als Produzent betätigte, dabei durchaus gerecht: Der Leinwandstar verzichtete auf Privatjet und Chauffeur und lieferte den Streifen schließlich zwei Millionen Dollar billiger als vorgesehen ab – ein für Hollywood-Verhältnisse unerhörter Vorgang. Zu dumm, daß er auch an der Spannung sparte: Aktionsreich wird der Film erst in der letzten halben Stunde.

"Verlockende Falle" ist eben eigentlich kein Krimi, sondern eine Filmromanze. So richtig knistern aber will es nicht zwischen den beiden Helden, und auch der Funkenflug hält sich in Grenzen: Der große Altersunterschied, hier wird er zum Problem – zumal die Story gegen Ende komplett auseinanderfällt.




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