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Die Liebenden des Polarkeises
Die Liebenden des Polarkeises
© Studiocanal

Kritik: Die Liebenden des Polarkeises (1998)


Ana (Najwa Nimri) und Otto (Fele Martinez) begegnen sich schon als Kinder, doch immer wieder trennen sich ihre Wege. Nach fast zwei Jahrzehnten beschließt Otto Ana zu suchen und für immer bei ihr zu bleiben. Er findet sie im Finnland der Nachtsonne.
Mit der schönsten romantischen Träumerei des Jahres verzückt der bislang zu Unrecht kaum bekannte Spanier Julio Medem ("Das rote Eichhörnchen"). Erinnerungen an "Der englische Patient" und den schmachtenden "Comrades" werden wach. Die von zarter Metaphysik verzierte Liebesgeschichte sprengt Zeit und Raum, vereinigt diese in formaler wie inhaltlicher Geschlossenheit. Wie der Zufall das Schicksal erfüllt und sich erzählerische Kreise schließen, erinnert an Kieslowskis Drei-Farben-Trilogie: kunstvoll und berührend setzt Medem das Symbol des Kreises ein und lässt Gefühle mystisch. Wie ein Puzzlespiel setzt sich das Mosaik aus Melancholie und Empfindungen im Kopf des Zuschauers zum poetischen Panorama zusammen.




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