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Kritik: Die Siebtelbauern (1998)


Irgendwie ist Stefan Ruzowskys anarchisches Bergbauerndrama aus Österreich schon auch ein Heimatfilm, dem man vor allem den Freunden verschroben-manierierter Kinokost naheliegen darf, die Tiefgang und hohen Unterhaltungswert gleichermaßen zu schätzen wissen.

Simon Schwarz, Sophie Rois und Lars Rudolph spielen die Hauptrollen in diesem postmodernen Alpenwestern, der seine gleichermaßen jungen wie naiven Protagonisten mit viel Humor und doppeltem Boden für Emanzipation, Selbstbestimmung und Demokratie kämpfen läßt. "Die Siebtelbauern" ist ein Film mit überlebensgroßen Figuren und eindrucksvollen Gesichtern - ein Film, der radikal aufräumt mit der falschen Romantik kitschiger Heimatfilme, ohne dabei in Larmoyanz und Tristesse zu verfallen. Und so ist Ruzowskys hintergründige Alpensaga vor allem auch ein wunderbarer Film über den ewigen Traum von einer besseren Welt.





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