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Kritik: Ist Liebe nur ein Wort? (1998)


Zweifellos gibt es Filmkritiker, die diesen Streifen lieben. Genauso wie es Kritiker gibt, die das Publikum nie verstehen wird. "Ist Liebe nur ein Wort?" soll eine "flockige Komödie" sein - behaupten zumindest berufene Freunde dieses Films. Als Komödie betrachtet aber ist der Streifen bestenfalls milde amüsant, denn was sich aus der Inhaltsangabe als Verwechslungskomödie andeutet, entpuppt sich rasch als Reigen hausgemachter Schwierigkeiten von Personen, die allesamt - in mehr oder weniger drastischem Ausmaß - mit psychologischen Problemen zu kämpfen haben. Kurzum: Jeder ist irgendwie gestört.
Natürlich könnte auch das urkomisch, faszinierend oder sogar mitreißend sein (siehe "Einer flog übers Kuckucksnest"), doch leider nicht in diesem Fall. Die Handlung des optisch völlig belanglosen Films, der auf dem Fernsehschirm besser aufgehoben wäre als auf der großen Leinwand, plätschert in gemäßigtem Tempo dahin, während man mühsam - und letzten Endes vergeblich - nach einer Identifikationsfigur Ausschau hält.
Da kann auch Gérard Depardieus kurzer Cameo-Auftritt nichts mehr retten.




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