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Kritik: Der Junggeselle (1999)


Geld regiert die Welt - vor allem in Amerika: Jimmy Shannon (Chris O'Donnell) ist ein eingefleischter Junggeselle und denkt gar nicht daran, seine Freundin Anne (Renée Zellweger) vor den Traualtar zu bitten. Das ändert sich ganz radikal, als Jimmy innerhalb von 27 Stunden eine Braut auftreiben muss, um das 100-Millionen-Dollar-Erbe seines Großvaters (Peter Ustinov) antreten zu dürfen. Da er Anne bereits mit einem missglückten Heiratsantrag in die Flucht geschlagen hat, klappert er erst einmal erfolglos alle seine Ex-Freundinnen ab. Ein Artikel in der Zeitung hetzt ihm schließlich einen Mob von heiratswütigen Bräuten auf den Hals, doch das letzte Ja-Wort ist noch nicht gesprochen.

"Der Junggeselle", ein lieblos inszeniertes Remake des mittlerweile 75 Jahre alten Buster-Keaton-Klassikers "Sieben Chancen", ist nach Schema F konfektioniert und übertrieben um Effekt bemüht. Die aufgesetzten Gags und Dialoge erschöpfen sich in simpler Situationskomik - viel mehr hat diese Variation auf das bekannte Thema "Geld oder Liebe" leider nicht zu bieten. Einziger Lichtblick der recht überflüssigen und manchmal sogar ärgerlichen Screwball-Comedy ist Peter Ustinov als Jimmys Großvater, der dem insgesamt missratenen Streifen immerhin ein wenig Klasse gibt.




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