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Den Einen oder Keinen
Den Einen oder Keinen
© Kinowelt

Kritik: Den Einen oder Keinen (2000)


Mal wieder ein missratener US-Teenie-Sommerfilm, der es trotz krasser Mängel in die deutschen Kinos schafft. Wie konnte das passieren? Gar keine Frage: "Den einen oder keinen" ist der an Unverschämtheit grenzende Versuch des Kinowelt-Verleihs, den Überraschungs-Hit "Eine wie keine" vom letzten Jahr durch Selbstplagiat zu wiederholen. Filmplakat und Marketing ähneln dem ungleich besseren Vorbild nämlich bis aufs Haar - sogar die Hauptrolle spielt wieder Freddie Prinze, Jr., der nun jedoch aufs College gehen darf, um sich dort schnurstracks in Julia Stiles aus "10 Dinge, die ich an dir hasse" zu verknallen.

Die Haupt- und Nebenfiguren, immerhin Studenten, benehmen sich dabei wie kleine Kinder. So darf man sich nicht wundern, dass die frühpubertären Witzchen dieses Streifens infantil und unreif wirken, wobei das Überthema "Sex und Liebe" - typisch Hollywood - noch prüder und verklemmter abgehandelt wird, als man es hierzulande aus der Kinderstunde kennt.

Pseudo-Romantik ohne echtes Herz und wahre Seele, endlose Plattitüden und - immerhin - kurze Momente von Wahrhaftigkeit sind das ernüchternde Ergebnis. Die Fans von Freddie Prinze werden sich davon freilich nicht beirren lassen und trotzdem in die Kinos stürmen. Wer weiß: Vielleicht geht die mit voller Absicht in die Irre führende Vermarktungs-Strategie des Filmverleihs am Ende sogar auf ...




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