VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Boys, Girls & a Kiss
Boys, Girls & a Kiss
© Kinowelt

Kritik: Boys, Girls & a Kiss (2000)


Das Kalkül: Freddie Prinze Jr. (24) und Claire Forlani (28) als gegensätzliches Paar, Jason Biggs (22) und Heather Donahue (24) als witzige Sidekicks. Alle sind bekannt aus Teen-Hits wie "Den einen oder keinen", "Blair Witch Project" oder "American Pie" und geben Jugendliche mit Profilneurose. Robert Iscove will damit seinen eigenen Nachfolger zu "Eine wie keine" - erneut mit Prinze Jr. - kreieren, der unbeholfen zwischen seichtem Jux und Problemgespräch pendelt.
Die Konzeption: Ryan und Jennifer laufen sich so lange über den Weg, bis sie zu besten Freunden werden. Wie einst "Harry und Sally" sprechen sie wenig über Gott und die Welt als vielmehr über ihre Probleme - bis die platonische Beziehung ernsthaft von einer sinnlichen gefährdet wird. Abgesehen davon, dass man den Schauspielern ihr wahres Alter mühelos ansieht, teilt der Stimmungsumschwung von Komödie zu Beziehungsdrama Iscoves dünnes Werk in zwei Hälften, die nicht zusammenpassen wollen.
Der Trend: Ob Teen-Horror, Teen-Komödie, oder Teen-Romanze, nie wurden Filme formelhafter und nach ehernen Gesetzen in Form gegossen als derzeit üblich. Natürlich kann man sich hier gut unterhalten - solange man unter der Routine gewisse Reize zu entdecken vermag. Die bietet "Boys & Gils and a Kiss" durchaus. Doch die Vorbilder, die neue Trends setzen und unbekannte Ideen verfolgen, bleiben nicht nur unerreicht - Iscove versucht es nicht mal.





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.