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Kritik: Flashback - Mörderische Ferien (2000)


Let's scream! Das deutsche Kino hat den Slasher-Film für sich entdeckt. Nach dem erfolgreichen "Anatomie" kommt mit dem Teenie-Splatter-Streifen "Flashback" nun ein weiterer Vertreter dieses Genres in die Kinos. Sex wird darin erbarmungslos bestraft - und sämtliche Klischees bedient. Neues oder gar Originelles hat das auch handwerklich enttäuschende Spektakel freilich nicht zu bieten.

Ein zähes Massaker mit ansatzweise eingebauter Ironie ist das Ergebnis. Ein Sichelmörder treibt sein Unwesen, und die traumatisierte Heldin (Valerie Niehaus) stellt sich der eigenen Vergangenheit - mehr braucht man nicht zu wissen. "Halloween H20", "Scream", "Last Summer" und Konsorten lassen grüßen.

An Knallchargen herrscht da kein Mangel. Valerie Niehaus, die nach "Verbotene Liebe" in New York eine solide Schauspielerausbildung abgeschlossen hat, bewies kein gutes Händchen bei der Rollenwahl. Unklar bleibt auch, was Detlev Buck und Elke Sommer in dem von unfreiwilliger Komik durchsetzten Streifen zu suchen haben, gegen den sogar "Anatomie" als kleines Meisterwerk erscheint. In "Flashback" aber spritzt das Blut so unfreiwillig komisch, dass sich das Publikum vor Lachen biegt.





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