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Kritik: Time Share (2000)


Die Geschichte ist klar: Eine geschiedene Frau und ein geschiedener Mann werden samt Kinder durch einen Zufall in das selbe Ferienhaus einquartiert. So weit, so gut, so einfallsreich. Das Ende ist deutlich abzusehen. Die beiden werden sich kriegen. Das einzige, was jetzt zählt, damit der Kinozuschauer ein paar selbstvergessene 90 Minuten erlebt, ist, die Geschichte möglichst spannend und witzig und mitreißend zu erzählen.

Das ist hier leider in keinem Fall geschehen. Dieser Film ist weder aufregend noch mitreißend. Das liegt vor allem daran, dass hier Stereotype der grauenhaftesten Art agieren. Die Charaktere sind so flach, dass man durch sie hindurch sehen und jede ihren Ideen schon im Voraus erahnen kann. Kein Klischee wird ausgelassen und die beiden Stars werden durch diverse Banalitäten geschickt. Man könnte Mitleid mit ihnen haben. "Time Share" mutet bisweilen wie ein Werbefilm für Kalifornischen Strandurlaub an - aber leider sind auch die Schnittfehler und die Fahrstuhlmusik auf diesem Niveau.
Nastassja Kinski und Timothy Dalton sind zwar äußerlich kein schlechtes Paar, auch die Kinder sind nicht schlecht gecastet, aber das reicht noch lange nicht für einen unterhaltsamen Film. Und witzig, witzig ist er schon gar nicht.
Nur für wirklich, wirklich hartgesottene Fans von romantischen Komödien...






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