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Kritik: Albert und der große Rapallo (1998)


Wahrscheinlich müssen alle skandinavischen Kinderhelden rote Haare haben. Auch Albert, der Held des sympathischen Films strahlt mit seinem roten Schopf selbst aus der dunkelsten Ecke, komplettiert wird seine Figur durch ein paar Segelohren, Sommersprossen und eine kecke Brille. Doch da, wo Pippi Langstrumpf Anarchie verkörpert, bleibt Albert immer der Sohn aus guten Haus - pfiffig, aber wohlerzogen.
Der Film spielt in einem Mad Max ähnlichen Szenario, irgendwo zwischen Wüstenplanet und Mittelalter, aber aus Kindersicht gesehen. Dabei scheint die „richtige“ Welt eher einem Märchen entsprungen zu sein, so geordnet und liebevoll geht alles zu. Die wilde Zauberwelt, in die Albert und Ernie sich flüchten, scheint weitaus realer.
Die Farben sind bunt und überdeutlich herausgearbeitet. Der Film wirkt immer kindgerecht märchenhaft, ohne einmal altmodisch zu wirken. Schade ist, dass die Geschichte um den Diamanten herum ein wenig einfallslos aufgelöst wird, doch das ist noch zu verschmerzen.
Morten Gundel als Albert gibt eine gute Figur ab und wäre eine prima Besetzung für einen anderen Film gewesen. Doch die Rolle des Harry Potter ist ja leider schon vergeben.




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