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Kritik: Mr. Undercover (2001)


Die Naivität, mit der die Hauptfigur in "Corky Romano" durch die einzelnen Szenen kaspert hat etwas Entwaffnendes. Nichts kann man Corky Romano richtig übelnehmen, so sehr erscheint er wie ein kleiner Junge im Körper eines Mannes. Als Tierarzt verdient er sein Geld. Deswegen und weil er auch sonst keine kriminelle Energie besitzt wurde er von der Familie, einem Mafia-Clan, verstoßen. Als die in das Visier des FBI geraten, planen sie, jemanden dort Undercover einzuschleusen, damit die Beweise vernichtet werden können. Aber keiner der Gangster kommt in Frage, da alle bei der Bundespolizei bekannt sind. Also soll das "schwarze Schaf" Corky die Kohlen aus dem Feuer holen. Mit gefälschter Akte im Rücken, die ihn als Superbullen ausweist, macht er sich frisch ans Werk.

Weil der naive Corky den absoluten Mittelpunkt dieser Komödie bildet, ist daraus keine weitere Mafia-Persiflage geworden. Statt sich über das Milieu des organisierten Verbrechens lustig zu machen, vertraut der Film ganz auf die Fähigkeiten seines Komikers Chris Kattan – ein Mitglied der Saturday Night Life-Familie. Der legt Corky als harmlosen Volltrottel an, welcher sich redlich bemüht das Richtige zu tun, es nie schafft, aber dennoch Lob erntet, da sich durch aberwitzige Zufälle doch der Erfolg einstellt. Beim FBI gerät er ständig in Situationen, die seine angeblich überragenden Fähigkeiten verlangen würden. Beispielsweise soll Corky eine Geiselnahme durch einen gezielten Schuss auf den bösen Buben beenden. Mit einem Höchstmaß an Unfähigkeit beschenkt beendet er die Szene in einer wüsten Schießerei, bei welcher der Geiselnehmer schließlich niedergestreckt wird. Da der nur eine Waffenattrappe benutzte, glauben alle Corky hätte das gesehen und in voller Absicht gehandelt. So bildet sich ein seltsames kleines Grüppchen der Corky Romano-Verehrer.

Der harmlose Trottel als Held – daraus speist der Film einen Teil seines Witzes, den anderen daraus, dass sich Kattan mit immer neuen Verrenkungen als hervorragender Clown eines Brachial-Slapsticks erweist. Daneben besticht die menschliche Wärme, mit welcher der Loser einen Erfolg nach dem anderen feiert. Das hat Charme, Komik und apelliert an die Hoffnung, dass es immer auf das a






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