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Kritik: Jimmy Neutron - Der mutige Erfinder (2001)


Der Animationsfilm boomt. Ein noch recht junges Genre hat sich unlängst am Markt behauptet. Was mit Filmen wie "Toy Story" begann, wurde über die Jahre erfolgreich fortgesetzt. Aktuell läßt "Ice Age" die Kinokassen ziemlich laut klingeln. Bei der diesjährigen "Oscar"-Verleihung gab es erstmalig einen eigenen Preis für den am Computer entstandenen Film. Leinwandliebling "Shrek" machte das Rennen und ließ "Die Monster AG" hinter sich. Ebenso wie "Jimmy Neutron - Der Mutige Erfinder". But who the fuck is Jimmy Neutron?

Retroville, eine kleine eintönige Stadt inmitten einer großen Galaxie. Hier lebt Jimmy Neutron. Der kleine Junge ist ein großes Genie. Zumindest ist er auf dem besten Wege, eines zu werden. Etliche Erfindungen gehen bereits auf sein Konto. Darunter so revolutionäre Dinge wie die Laserzahnbürste, Schrumpfstrahlen und nicht zu vergessen der Kaugummi-Hüpfball. Leider wird Jimmy zu Lebzeiten völlig verkannt. Es könnte damit zusammenhängen, dass viele seiner technischen Spielereien eben doch noch nicht ganz ausgegoren sind. So wurde er schon häufig zum Gespött seiner Mitschüler. Doch der Tag wird kommen, an dem er es allen zeigen wird. Und das schneller als vermutet.

Ein seltenes Highlight erwartet die Kinder von Retroville. Ein Vergnügungspark öffnet seine Pforten. Eigentlich hat Jimmy, dank einer seiner unzähligen Fehlkonstruktionen und ihrer Folgen Stubenarrest, doch die Eröffnungsnacht des Parks kann und will er sich um nichts in der Welt entgehen lassen. So schleicht er sich des Nächtens davon und trifft sich mit seinen Freunden. Seine Eltern bevormunden ihn ohnehin zu sehr, und nicht selten wünscht er sich, dass die Beiden ganz einfach nur verschwinden. Nun, manchmal gehen Wünsche in Erfüllung.

Nach einer sagenhaften Nacht mit Achterbahnfahrt und Zuckerwatte, kommt Jimmy wieder nach Haus. Sein treuer Roboterhund Robbie erwartet ihn bereits, doch seine Eltern sind weg. Und nicht nur sie. Alle Eltern in Retroville sind wie vom Erdboden verschluckt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Befreit von der elterlichen Kontrolle verwandeln Jimmy und die anderen Kinder ihre Stadt in ein kinderfreundliches Mekka. Freilimonade für alle und Schokolade bis zum Abwinken. Was wie ein paradiesischer Zustand beginnt, führt zur schnellen Ernüchterung. Eltern sind doch gar nicht so blöd, sie werden gebraucht und sollen bitte schleunigst wieder zurückkommen.

Doch reicht es nicht, diesen Wunsch zu äußern. Diesmal müssen die Kinder weit mehr dafür tun. Jimmy bemüht sein Hightech-Labor, um den Aufenthaltsort der Vermissten zu ermitteln. Die Analyse ist erschreckend: Sie sind entführt worden. Gekidnappt von grünen, eiförmigen Aliens - den Yokianern. Jimmy selbst hatte einst eine intergalaktische Grußbotschaft entsandt und die üblen Gesellen geradewegs auf die Fährte geführt. Nun muß er alles wieder gutmachen und seine sowie alle anderen Eltern retten. Und er weiß auch schon, wie...

Super RTL startet im Herbst des Jahres eine neue Fernsehserie rund um den neuen Helden aus Bits und Bytes. Im Kino gibt Jimmy Neutron bereits jetzt sein Debüt. Kinder werden den kleinen Erfinder lieben. Die Geschichte enthält so ziemlich alles, was die kleinen Zuschauer erfreuen dürfte. Ein mit Witz und Charme animiertes Leinwandabenteuer, in dem Kinder im Mittelpunkt des Geschehens stehen.

Die großen Zuschauer hingegen müssen bei diesem Spaß wohl eher ein Auge zudrücken. Anders als bei den jüngsten Animationsfilmen, zielt "Jimmy Neutron - Der mutige Erfinder" ausschließlich auf Kinder als Zielgruppe. Dies macht den Film nicht besser oder schlechter, aber es beschränkt ihn in seiner Wirkung.





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