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'Für Immer Shrek'
'Für Immer Shrek'
© Paramount Pictures Germany

Kritik: Für immer Shrek (2010)


Neun Jahre ist es schon her, dass Shrek erstmals auf der Leinwand erschien. Teil vier seiner Abenteuer soll der letzte sein – was vielleicht gut so ist. Denn die Geschichten um die Figur werden zusehens müder; da hilft auch 3D-Spektakel nicht.
Shrek steckt inzwischen in der Midlife Crisis: Durch Ehe und quirligen Nachwuchs vollständig gezähmt, ist er zu einer Art Windeln wechselnder Touristenattraktion abgestiegen. Dabei wäre er so gerne wieder wild und beängstigend... Dafür sorgt schließlich das gerissene und hinterhältige Rumpelstilzchen, welches ihm mit einem verzwickten Vertrag einen perfekten Tag in einer alternativen Realität verspricht. Doch der giftige Zwerg hat mit dem nichtsahnenden Oger noch eine Rechnung zu begleichen – zwar erwacht er in einer Welt, in der man ihn fürchtet, aber weder Esel noch Fiona erkennen ihn dort.
Die Story wurde augenscheinlich auf die ihren Nachwuchs ins Kino begleitenden Eltern hin konstruiert, lässt dafür aber Doppelbödigkeiten wie in Teil eins oder zwei vermissen. Immerhin gewinnt man den Charakteren ein paar neue Facetten ab: So ist Fiona im Paralleluniversum weder Prinzesschen noch Mutti, sondern unerschrockene Anführerin einer Widerstandsarmee für unterdrückte Oger. Und der neue Oberschurke überzeugt als teuflischer Anwalt mit Diktatorambitionen, der sich mit einer Armee von "Oz"-Hexen umgibt. Die Handlung wird wesentlich spannender und straffer als im dritten Teil abgespult, während 3D-Effekte routiniert, wenn auch nicht besonders überraschend erscheinen.
Unterm Strich ist "Für immer Shrek" ein recht zahmer, aber immer noch würdiger und vor allem unterhaltsamer Abschluss der Geschichten um den gutmütigen Sumpfunhold, die demnächst mit einem Spin-off um einen seiner Sidekicks, dem gestiefelten Kater, fortgesetzt werden.




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