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Verrückt nach Fixi
Verrückt nach Fixi
© Constantin Film

Kritik: Verrückt nach Fixi (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 1 / 5

Für ihre Teenie-Klamotte haben sich Regisseur und Drehbuchautor Mike Marzuk ("Sommer", 2008) sowie sein Ko-Autor Thomas Sieben ("Staudamm", 2013) wohl vor allem von US-amerikanischen Komödien der 1980er inspirieren lassen: Älteren Zuschauern dürfte die Grundidee von "Verrückt nach Fixi", das Erwachen einer künstlichen Frauenfigur zu Diensten des Manns, noch aus Filmen wie "L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn" (1985) oder "Mannequin" (1987) bestens bekannt vorkommen.

Eine alte Idee zu neuem Leben zu erwecken muss ja auch nicht zwangsweise scheitern, der Pygmalion-Mythos dient schließlich schon seit der Antike als Inspiration für zahlreiche interessante Varianten. Erschreckend ist jedoch wie einfallslos Marzuk und Sieben den Stoff für ihre Komödie aufbereiten: Der Plot ist simpel und verlässt zu keinem Zeitpunkt vertraute Pfade. Zu dieser öden Vorhersehbarkeit gesellen sich zudem noch eine ganze Menge sexistische Klischees, für die sich selbst die Vorbilder aus den 1980er schon zu schade waren.

Plump, albern, mutlos und wie aus der Zeit gefallen erscheint "Verrückt nach Fixi" allerdings nicht bloß im Vergleich mit dem Hollywoodkino, sondern schafft es zudem nicht einmal, niedrigere deutsche Komödienstandards zu erfüllen. Eine solche Ansammlung von unsympathischen und komplett unglaubwürdigen Figuren, der Mangel an Witz sowie die verlogene Moral sorgen gemeinsam mit der fürchterlichen weiblichen Hauptfigur für einen der eindeutigen Tiefpunkte dieses Kinojahrs.

Fazit: Mike Marzuks Teeniefilm ist der gescheiterte Versuch einer Komödie. Ein langweiliger Plot, unsympathische Figuren sowie der Mangel an Witz machen dieses alberne Machwerk im Grunde unerträglich. Vor allem dank dummer sexistischer Klischees gehört "Verrückt nach Fixi" sicherlich zu den eindeutigen Tiefpunkten des Kinojahrs.





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