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Dragonball Z: Resurrection  F
Dragonball Z: Resurrection F
© AV Visionen

Kritik: Dragonball Z: Resurrection ‚F‘ (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Dragonball gehört zu den erfolgreichsten Manga-Serien aller Zeiten. Sowohl die Comics als auch die Fernsehserie erweisen sich noch heute, vor allem im Herkunftsland Japan, als enorm erfolgreich. Schließlich reichen die ersten Comic-Geschichten zurück bis ins Jahr 1984. Damals erfand der japanische Manga-Zeichner Akira Toriyama das Dragonball-Universum. Von 1984 bis 1995 erschienen 42 Bände, ab den späten 80ern schaffte Dragonball dann erfolgreich den Sprung ins japanische TV. Bis heute gibt es mit Dragonball Z, Dragonball GT und Dragonball Super drei Ableger der Ursprungs-Serie. Fast 20 Dragonball-Langfilme gibt es bisher, keiner davon schaffte in Deutschland den Weg in die Kinos. Alle Filmen erschienen bisher direkt auf DVD. Mit "Dragonball Z: Resurrection F" ändert sich dies.

In erster Linie zwei Dinge sind es, die die japanische Action-Serie um den sympathischen Krieger Son-Goku auch bei uns in Deutschland so beliebt machen: der Humor sowie die spektakulären Action- und Kampfszenen, die vor allem die Jungs ansprechen. Als RTLII Dragonball Z erstmals im deutschen TV zeigte, gelang dem Sender damit ein Riesenerfolg: über eine Millionen Fans sahen 2002 im Schnitt die Folgen. Der Erfolg beruht dabei ganz klar auf den Mangas, die ab 1984 den Grundstein legten. Seit jeher kommen die Zeichentrickserien kampfbetonter und actiongeladener daher als die Comics, und das ist auch bei "Resurrection F" so.

Im Mittelpunkt des Films stehen die ausladenden, bildgewaltigen Kämpfe der Protagonisten, vor allem natürlich der beiden Hauptgegner Sun Goku und Freezer. Fans der früheren Filme werden hier auf ihre Kosten kommen sowie all jene, die den geringeren Action-Anteil des Vorgängerfilms "Kampf der Götter" (2013), beklagten. Wie es bei Dragonball meist der Fall ist, ist die Figuren- bzw. Charakterzeichnung recht einfach gehalten, dennoch richtet sich auch dieser Film klar an die langjährigen Fans, die mit den Figuren und der Geschichte vertraut sind. Neueinsteiger werden ihre Probleme haben mit den Anspielungen und Querverweisen, zumal der Film ohne große Rückblenden oder Erklärungen gleich von Beginn an in die Vollen geht.

Der einzige nennenswerte Nachteil ist, dass der Film bei all dem Action- und Kampf-Overkill ab und an seine humorvollen Zwischen- und Untertöne sowie eine dramaturgisch abwechslungsreiche Geschichte vernachlässigt. Doch das wird die Hardcore-Fans nicht stören, die hier das geboten bekommen, was sie bei den Leinwand-Abenteuern ihres Helden besonders schätzen: überzeugend animierte Action-Kampfkunst und rasante Fights, die in Zeitlupe oder schnellen Schnittfolgen imposant dargeboten werden.

Fazit: Bildgewaltiges, actionreiches Kampfkunst-Anime, dessen rasante Inszenierung den Fans gefallen dürfte. Für Neulinge und Dragonball-Fachfremde, eignet sich der Film aufgrund des fehlenden Vorwissens indes wohl weniger.




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