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Konosuba: Legend of Crimson
Konosuba: Legend of Crimson
© AniMoon Publishing

Kritik: Konosuba: Legend of Crimson (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Mit "Konosuba: Legend of Crimson" erleben die Figuren der Anime-Serie "Kono Subarashii Sekai ni Shukufuku o!" (kurz "Konosuba") ihren ersten Leinwand-Ausflug. Die bis dato zwei Staffeln umfassende Serie basiert auf der gleichnamigen, 17-bändigen Light-Novel-Reihe von Natsume Akatsuki und lässt sich dem Subgenre "Isekai" zuordnen, in dem es stets darum geht, dass ein Mensch in einer Fantasiewelt landet.

Dies ist hier dem Protagonisten Kazuma widerfahren; der Film fasst die bisherigen Ereignisse in einem kurzen Intro zusammen und stellt das Personal in wenigen Worten vor. Rasch befinden wir uns mitten im betont überdrehten Geschehen. Die Abenteuer von Kazuma und seinen Mitstreiterinnen Megumin, Aqua und Darkness werden in erster Linie von wildem Humor bestimmt: Absurde Situationen, Slapstick-Einlagen und Grimassen sorgen für Lacher. Zwar wird von einer Bedrohung des Dorfes der Crimson-Dämonen erzählt; es bleibt jedoch im gesamten Plot-Verlauf ausreichend Raum für amüsante Wortgefechte und grotesk-komische Momente. Zuweilen geraten die Gags etwas zu albern; einige clevere Meta-Scherze können das indes ausgleichen.

Hinzu kommt eine farbenfrohe visuelle Umsetzung der magischen, an ein Computer-Rollenspiel gemahnenden Welt, in welcher etwa die von Megumin verwendeten Explosionszauber zu reichlich Chaos führen und eine obskure Armee (sowie eine Schar aufdringlicher Ork-Frauen) bekämpft werden muss. Mit der fiesen Generalin Silvia gibt es überdies eine einnehmende Antagonistin.

Fazit: Ein unterhaltsam-buntes Anime-Kinoabenteuer mit viel Dialogwitz, Selbstironie und Absurdität.




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