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Lost in Face (2020)

Dokumentarfilm über eine Frau, die Personen nicht an deren Gesichtern erkennen kann.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Carlotta hat Prosopagnosie. Das bedeutet, sie kann sich keine Gesichter merken – auch nicht ihr eigenes. Die Gehirnregion, die Gesichter verarbeitet, funktioniert bei ihr nicht. Damit ist sie indes keineswegs allein: Etwa eine von hundert Personen tut sich schwer, ihr bekannte Gesichter zu erkennen.

Carlotta ist als Künstlerin tätig und befasst sich dabei mit ihrer Suche nach dem Gesicht. Obendrein hat sie schon diverse Berufe ausgeübt, in denen sie möglichst wenig Kontakt mit Menschen haben musste, unter anderem Pferdewirtin, LKW-Fahrerin und Kinovorführerin. Ihr Traum ist es, eine Weltumseglung zu machen.

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In seinem eindrücklichen Langfilmdebüt "Lost in Face" widmet sich der Neurowissenschaftler Valentin Riedl dem Leben einer Frau, die Prosopagnosie (auch Gesichtsblindheit genannt) hat. Bereits in seinem fünfminütigen Kurz-Animationsfilm "Carlotta's Face" stand Carlotta und deren Wahrnehmung der Welt im Zentrum. Die Vertrautheit, die Riedl zu seiner Protagonistin aufzubauen vermochte, ist stets [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2020
Genre: Dokumentation
Länge: 81 Minuten
Kinostart/Streaming: 17.06.2021
Regie: Valentin Riedl
Verleih: Cine Global Filmverleih

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