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The Birth of Kitaro: Das Geheimnis von GeGeGe (2025)
Kitarô Tanjô: Gegege no Nazo
Der Geisterjunge vom Friedhof nebenanKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Mizuki, Angestellter der kaiserlichen Blutbank, reist 1956 in ein abgelegenes Dorf, um Informationen über ein geheimes Serum der Ryuga-Familie zu beschaffen. Nach dem Tod des Familienoberhaupts kommt es bei der Testamentsverlesung zu Konflikten unter den Hinterbliebenen, da sich der Geschäftspartner des Verstorbenen übergangen fühlt. Ein Mord bleibt nicht aus. Mizuki stößt er auf mysteriöse Vorgänge und trifft auf Gegero, einen gespenstischen Fremden, der seine verschwundene Frau sucht.
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Filmkritik
Von 1959 bis 1969 ließ Shigeru Mizuki den Geisterjungen Kitarō als Mittler zwischen der Welt der Menschen und der übernatürlichen Wesen in zahlreichen Manga-Veröffentlichungen auftreten. Als Sohn einer weiblichen Mumie und eines Menschen bekämpft der einäugige Yōkai Monster, wobei ihn sein körperloser Vater als zweites Auge begleitet. Inspiriert von Volksmärchen und dem traditionellen Papiertheater Kamishibai verband Mizuki realistisch angelegte Hintergründe mit bizarren, cartoonhaften Wesen. Obwohl die Serie abgeschlossen ist, lebt sie in unzähligen Serien, Video-Games, sechs Lang- und zwei Realfilmen weiter. In Deutschland erschien "Kitarō" erst seit 2021 bei Reprodukt, wo man sich neben weiteren Manga-Klassikern auf Mizukis Werk konzentriert.
Das Kinorevival "The Birth of Kitarō – Das Geheimnis von Gegege“ greift die Origin-Story um das Alter Ego des Zeichners auf unverhoffter Begegnung mit dem Übersinnlichen recht frei auf. Ohnehin schlägt Gô Koga, der schon 2008 einen Langfilm um den Geisterknaben produzierte, mit Blick auf ein älteres Publikum einen anderen Tonfall an. Ein Prolog im Gespensterwald soll den Bogen zur Serie spannen. Kitarō taucht nur am Rande auf. Lediglich einige groteske Yōkai erinnern noch an den Humor der Vorlage.
Vielmehr setzen Gô Koga und Autor Hiroyuki Yoshino auf eine Mischung aus Fantasy-Horror und Mystery-Thriller. In der Tradition des Detektivkrimis gerät ein Angestellter als Außenseiter an eine zerstrittene, intrigante Gemeinschaft in einem abgeschnittenen Bereich, in dem sich das Personal durch eine Reihe von Morden um ein umkämpftes Erbe alsbald dezimiert. Als Schuldiger wird der mysteriöse Wanderer Gegerō ausgemacht. Notgedrungen schließen sich die beiden Fremden letztlich zusammen. Bald kommt man den Geheimnissen der machtgierigen Ryuga-Sippe auf die Spur. Nicht die Monster, sondern die verschlagenen Menschen erweisen sich als wahre Bedrohung.
"The Birth of Kitarō – Das Geheimnis von Gegege“ mit Premiere auf dem Frankfurter Nippon Connection 2025 besticht durch den Wechsel aus stimmigen Totalen und apokalyptischer Zuspitzung nebst einigen rasant angelegten Kampfeinlagen. Leider wirkt das lärmende Finale trotz der reizvollen Farbgebung je nach Szenerie und der Schattenspiele durch seine ausufernden CGI-Monsterschlacht eher deplatziert. Etwas Pathos darf ebenso wenig fehlen. Doch insgesamt handelt es sich um eine bemerkenswerte Hommage, dessen Titel sich erst nach dem Nachspann erfüllt.
Fazit: Die Vorgeschichte einer ikonischen Mangaserie setzt auf eine Mischung aus Mystery-Thriller und Fantasy-Action im düsteren Tonfall und visuell einfallsreichen Bildern.
Das Kinorevival "The Birth of Kitarō – Das Geheimnis von Gegege“ greift die Origin-Story um das Alter Ego des Zeichners auf unverhoffter Begegnung mit dem Übersinnlichen recht frei auf. Ohnehin schlägt Gô Koga, der schon 2008 einen Langfilm um den Geisterknaben produzierte, mit Blick auf ein älteres Publikum einen anderen Tonfall an. Ein Prolog im Gespensterwald soll den Bogen zur Serie spannen. Kitarō taucht nur am Rande auf. Lediglich einige groteske Yōkai erinnern noch an den Humor der Vorlage.
Vielmehr setzen Gô Koga und Autor Hiroyuki Yoshino auf eine Mischung aus Fantasy-Horror und Mystery-Thriller. In der Tradition des Detektivkrimis gerät ein Angestellter als Außenseiter an eine zerstrittene, intrigante Gemeinschaft in einem abgeschnittenen Bereich, in dem sich das Personal durch eine Reihe von Morden um ein umkämpftes Erbe alsbald dezimiert. Als Schuldiger wird der mysteriöse Wanderer Gegerō ausgemacht. Notgedrungen schließen sich die beiden Fremden letztlich zusammen. Bald kommt man den Geheimnissen der machtgierigen Ryuga-Sippe auf die Spur. Nicht die Monster, sondern die verschlagenen Menschen erweisen sich als wahre Bedrohung.
"The Birth of Kitarō – Das Geheimnis von Gegege“ mit Premiere auf dem Frankfurter Nippon Connection 2025 besticht durch den Wechsel aus stimmigen Totalen und apokalyptischer Zuspitzung nebst einigen rasant angelegten Kampfeinlagen. Leider wirkt das lärmende Finale trotz der reizvollen Farbgebung je nach Szenerie und der Schattenspiele durch seine ausufernden CGI-Monsterschlacht eher deplatziert. Etwas Pathos darf ebenso wenig fehlen. Doch insgesamt handelt es sich um eine bemerkenswerte Hommage, dessen Titel sich erst nach dem Nachspann erfüllt.
Fazit: Die Vorgeschichte einer ikonischen Mangaserie setzt auf eine Mischung aus Mystery-Thriller und Fantasy-Action im düsteren Tonfall und visuell einfallsreichen Bildern.
Gregor Ries
TrailerAlle "The Birth of Kitaro: Das Geheimnis von GeGeGe"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "The Birth of Kitaro: Das Geheimnis von GeGeGe"
Land: JapanWeitere Titel: The Birth of Kitaro: Mystery of GeGeGe
Jahr: 2025
Genre: Action, Komödie, Animation
Originaltitel: Kitarô Tanjô: Gegege no Nazo
Länge: 104 Minuten
Kinostart: 18.11.2025
Regie: Gô Koga
Darsteller: Miyuki Sawashiro als Kitarô, Masako Nozawa als Kitarô's Vater, Toshihiko Seki als Kitarô's Vater, Hidenobu Kiuchi als Mizuki, Tetsu Shiratori als Tokisada Ryûga
Kamera: Tomoyuki Ishiyama
Verleih: polyband





