
© Luftkind Filmverleih
Die Schatzsuche im Blaumeisental (2025)
Le secret des mésanges
Lucie lässt nicht lockerKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Die 9-jährige Lucie verbringt ihre Ferien in Bectoile, dem Heimatdorf ihrer Mutter Caro, die dort archäologische Ausgrabungen leitet. Zwischen malerischen Hügeln und geheimnisvollen Burgruinen stößt Lucie mit ihrem neuen Freund Yann und tierischen Gefährten, wie der frechen Gans Zerbinette und zwei neugierigen Blaumeisen, auf ein altes Familiengeheimnis. Ihre Suche führt sie durch düstere Burgkeller und zu einem mysteriösen Wohnwagen, in denen zahlreiche Rätsel auf ihre Lösung warten.
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Filmkritik
Seit rund vier Jahrzehnten spezialisierte sich das französische Studio Folimage auf klassischen Animationstechniken wie Zeichen-, Puppen- und Legetrick. Es verwundert nicht, dass ihre charmanten Werke wie "Das Geheimnis der Frösche“ (2003), "Die Katze von Paris“ (2010) oder "Phantom Boy“ (2015) in Deutschland nie die ganz großen Erfolge feiern konnten oder nur im Home Movie-Sektor erschienen. Mit "Die Schatzsuche im Blaumeisental“ erscheint nun das autobiografisch geprägte Langfilmdebüt von Antoine Lancieux. Mit Sophie Roze schuf der Animationsspezialist schon einige halbstündige Kurzfilme rund um kindliche Charaktere.
Der auf dem Frankfurter Lucas-Kinderfilmfestival mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Stop-Motion-Legetrick baut auf traditionelle Animationskunst mit Figuren aus Papier, Karton und Stoff. Dabei wandelt sich die Geschichte aus dem kindlichen Alltag der 9-jährigen Lucie bei Besuch auf dem Land zum dramatischen Abenteuer. Rund um die Erkundung einer Burgkrypta kommt es zu Enthüllungen sowohl in der eigenen Familienhistorie als auch der Geschichte der Region. Dabei vermeidet Lancieux nicht dunkle Momente, indem Lucie wiederholt von Alpträumen heimgesucht wird. Ebenso wird auf die Zerstörung der anliegenden Burg durch die Nazis verwiesen, da das gräfliche Ehepaar Resistance-Kämpfer versteckt hatte. Lucies Mutter Caro muss daneben ein Feuer-Trauma bewältigen, da die Mühle als Familienheim durch einen Kurzschluss zerstört und ihr Besitz vernichtet wurde.
Diesen düsteren Elementen steht die Tierwelt als humorvollen Kontrast gegenüber. Der hilfreiche Familienhund Mandrin, die widerspenstige Gans Zerbinette ihres neuen Freundes Yann und zwei vorwitzige Meisen als Deus-ex-Machina sorgen für stetigen Wirbel, während ein verletzter Dachs das Mädchen auf die Spur eines rätselhaften Einsiedlers bringt. Mit Lucies‘ Tierliebe und Entdeckerlust können sich auch die Jüngsten identifizieren. Dank liebenswerter Details, poetischer Momente und dramatischer Zuspitzungen glückten Roze und Lancieux eine bewusst altmodisch angelegte Detektivstory um Mut, Durchsetzungswillen und gegenseitigen Halt, die bestens zu unterhalten versteht.
Fazit: Charmant-humorvolles Legetrick-Abenteuer um die Schatzsuche einer Neunjährigen, die zu Entdeckungen in der eigenen Familiengeschichte führt. Trotz oder aufgrund einfacher Gestaltung ein herausragender Kinderfilm.
Der auf dem Frankfurter Lucas-Kinderfilmfestival mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Stop-Motion-Legetrick baut auf traditionelle Animationskunst mit Figuren aus Papier, Karton und Stoff. Dabei wandelt sich die Geschichte aus dem kindlichen Alltag der 9-jährigen Lucie bei Besuch auf dem Land zum dramatischen Abenteuer. Rund um die Erkundung einer Burgkrypta kommt es zu Enthüllungen sowohl in der eigenen Familienhistorie als auch der Geschichte der Region. Dabei vermeidet Lancieux nicht dunkle Momente, indem Lucie wiederholt von Alpträumen heimgesucht wird. Ebenso wird auf die Zerstörung der anliegenden Burg durch die Nazis verwiesen, da das gräfliche Ehepaar Resistance-Kämpfer versteckt hatte. Lucies Mutter Caro muss daneben ein Feuer-Trauma bewältigen, da die Mühle als Familienheim durch einen Kurzschluss zerstört und ihr Besitz vernichtet wurde.
Diesen düsteren Elementen steht die Tierwelt als humorvollen Kontrast gegenüber. Der hilfreiche Familienhund Mandrin, die widerspenstige Gans Zerbinette ihres neuen Freundes Yann und zwei vorwitzige Meisen als Deus-ex-Machina sorgen für stetigen Wirbel, während ein verletzter Dachs das Mädchen auf die Spur eines rätselhaften Einsiedlers bringt. Mit Lucies‘ Tierliebe und Entdeckerlust können sich auch die Jüngsten identifizieren. Dank liebenswerter Details, poetischer Momente und dramatischer Zuspitzungen glückten Roze und Lancieux eine bewusst altmodisch angelegte Detektivstory um Mut, Durchsetzungswillen und gegenseitigen Halt, die bestens zu unterhalten versteht.
Fazit: Charmant-humorvolles Legetrick-Abenteuer um die Schatzsuche einer Neunjährigen, die zu Entdeckungen in der eigenen Familiengeschichte führt. Trotz oder aufgrund einfacher Gestaltung ein herausragender Kinderfilm.
Gregor Ries
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Besetzung & Crew von "Die Schatzsuche im Blaumeisental"
Land: Frankreich, BelgienJahr: 2025
Genre: Animation, Kinderfilm
Originaltitel: Le secret des mésanges
Länge: 77 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 26.03.2026
Regie: Antoine Lanciaux
Darsteller: Lucie Léontiadis als Lucie, Anton Souverbie-Giorgis als Yann, Marina Le Guennec als Caro, Yannick Jaulin als Pierrot, François Marthouret als Le vieil homme
Verleih: Luftkind Filmverleih






